The Ivory Arm

1935 · Shock-Proof Dental X-Ray Unit · Werk 1014 von 1.871

A dentist's surgery in a London suburb on an overcast summer afternoon, soft light through white net curtains, beside an empty dental chair of chrome and dark green leather a tall black wall plate with a curved top, from an ivory streamlined bracket a two-jointed ivory scissor arm with a black spring reaching far out to a box-shaped ivory tube head with a short black cone in a yoke, lower on the plate a rounded ivory control housing with vent slots, two chrome-ringed dials, plain with bare pointers, a glowing red lamp and a large round switch knob, black cables in loops, a hand in a white sleeve turning the tube head.

Wofür es benutzt wurde
In der Zahnarztpraxis. Das Science Museum führt ein wandmontiertes CDX Model E der General Electric X-ray Corporation, Chicago, 1935-1936: Wandschiene 1540 mm, Arm 850 mm, dadurch blieb der Boden des Behandlungszimmers frei. Das Museum nennt es "one of the most advanced dental X-ray units of its day" und berichtet, die Hersteller hätten für den Transport eine besondere Versicherung gebraucht, weil die Röntgenröhre zerbrechlich war. Das erhaltene britische Exemplar überstand im Zweiten Weltkrieg die Erschütterung durch eine V1, wurde viermal ab- und wieder aufgebaut und war 1981 nach tausenden Aufnahmen noch in Betrieb. In den Kriegsjahren diente es am Hayes Cottage Hospital in Middlesex auch dazu, bei Leichtverletzten Knochenbrüche zu bestätigen.
Was daran neu war
Kennzeichnend war nicht die Röhre, sondern ihre Verpackung. Die AAOMR schreibt, Samuel H. Bartlett habe 1919 eine brauchbare, in Öl getauchte, stoßsichere Einheit mit Coolidge-Röhre entwickelt, und Coolidge habe 1920 ein kleines Gerät mit einem 60.000-Volt-Transformator in einem ölgefüllten Metallgehäuse entworfen; die Victor X-ray Company in Chicago brachte 1923 ein Dentalgerät nach dem "Coolidge shockproof tube head principle" heraus. Die AAOMR nennt das CDX-Modell einen Durchbruch, weil es die Röntgenaufnahme allen praktischen Zahnärzten zugänglich machte; damals hatte 1 von 3 Zahnärzten ein Röntgengerät. Der Schutz galt dem Stromschlag, nicht der Strahlung: dieselbe Darstellung verzeichnet, dass Kells 1926 der linke Arm amputiert wurde und er 1928 starb, und dass Giesel 1927 an einem Karzinom starb, das mit der starken Strahlenbelastung seiner Hände in Verbindung gebracht wird.

Was die Quellen offenlassen: Das Science Museum datiert sein Model E auf 1935-1936, erwähnt die Stoßsicherheit aber nicht; die AAOMR datiert das CDX-Prinzip auf 1923. Beides betrifft Verschiedenes, Baureihe und Einzelmodell. Als Hersteller nennt das Museum die General Electric X-ray Corporation, die AAOMR die Victor X-ray Company, die später zu General Electric kam. Preis, Spannung und Gewicht des Model E nennt keine der beiden Quellen.

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