The lung function room of a sanatorium among pine woods in the Netherlands on a clear cold morning, on a wooden table by tall windows a cream-white box base with chrome edges, on top two tall cream-white sheet-metal cylinders with metal lids, between them a red-brown recording drum with a fine blue ink trace, two chrome rods with small pulleys, along the front small black knobs, toggle switches, black hose spouts and two glass cylinders of white granules, every small plate plain and blank, a black rubber mouthpiece hanging over the table edge, a hand in a white coat sleeve at the drum, deck chairs on a veranda outside.
Wofür es benutzt wurde
Der Pulmotest ist ein Doppelspirometer zum Messen der Lunge. Nach dem Online Museum De Bilt (2019) begann J. G. Godart 1952 mit der Fertigung; entwickelt hatte das Gerät Dr. Van de Veen, der im Sanatorium Oranje Nassau's Oord in Renkum arbeitete. Godarts Lungenfunktionsgeräte wurden nach derselben Quelle in vielen Krankenhäusern weltweit benutzt; 1956 entstand in Utrecht Godart-Mijnhardt, 1967 begann der Neubau in Bilthoven. Das Exemplar im Science Museum (1995-285) kam von einer Abteilung des Queen Mary and Westfield College und ist dort auf 1955 bis 1970 datiert; zum Satz gehören ein „Pulmo Analysor“ mit vier Glasröhrchen, Stangen, Schläuche und Diagrammpapier.
Was daran neu war
Das Messen der Lunge hatte eine lange Vorgeschichte, und Lundy Braun beschreibt sie 2015 im Canadian Journal of Respiratory Therapy: Thomas Jefferson behauptete einen Unterschied im Bau der Lunge, der Plantagenarzt und Sklavenhalter Samuel Cartwright baute ein eigenes Spirometer und bezifferte das „Defizit“ der Schwarzen auf 20 Prozent. Nach Braun verwenden Spirometer in den USA bis heute Korrekturfaktoren von 10 bis 15 Prozent für Menschen mit dem Etikett „black“, vom Hersteller einprogrammiert und schwer abzuschalten. Im April 2023 empfahl die American Thoracic Society in einer offiziellen Stellungnahme, Lungenfunktionstests rasseneutral auszuwerten. Das betrifft die Spirometrie insgesamt, nicht dieses Gerät.
Was die Quellen offenlassen: Dünn. Herkunft und Fertigungsbeginn stehen nur im Online Museum De Bilt (Kürzel JJR); den Sanatoriumsarzt Van de Veen bestätigt keine zweite Quelle. Das Science Museum datiert sein Stück auf 1955 bis 1970 und nennt als Herstellungsort „Kent“, das Schild „Godart, Utrecht Holland“. Braun und die ATS behandeln Spirometer allgemein, nicht den Pulmotest. Was am Pulmotest neu war, sagt keine der geöffneten Quellen; was mit dem Stück gemessen wurde und an wem, auch der Datensatz nicht.