The Bed-Table Scanner

1957 · Contact Ultrasound Scanner · Werk 1022 von 1.871

An examination room of a Glasgow hospital on a dim winter afternoon, white tiled walls, across a hospital bed a frame of grey steel tubing carrying a rail, on it a flat sheet-grey box on two small rollers with a short lever, a grey woollen blanket smoothed flat over the empty mattress, a hand in a tweed jacket sleeve pushing the box by its lever, beneath the frame a loop of steel roller chain over small brass sprockets, behind on a table a stack of grey electronic units with a round screen showing one small green spot, a broad grey instrument with a row of knobs, an articulated lamp on a stand.

Wofür es benutzt wurde
Bauchraumuntersuchung in Glasgow. Tom Brown, Ingenieur bei Kelvin & Hughes Ltd., baute den Abtastmechanismus; als Gestell diente ein Krankenhaus-Betttisch. In seinem Brief vom 20. Juli 1998 schreibt Brown, "a hospital bed table was used to support the scanning mechanism", und: "The prototype 'bed table' two-dimensional scanner went into use late in 1956." Der Schallkopf wurde unmittelbar auf die Haut gesetzt, nicht durch ein Wasserbad geführt. Mit diesem Gerät entstanden nach Browns Bildlegende im selben Band die Ergebnisse, die Ian Donald im Lancet berichtete. Zu den Mitteln sagte Brown im selben Brief: "But it was all done – after all – on a £500 budget!"
Was daran neu war
Kennzeichnend war der Verzicht auf das Wasserbad. Donalds vorheriger Aufbau brauchte einen wassergefüllten Glaszylinder zwischen Schallkopf und Patient, weil der Verstärker übersteuert war und Echos dicht unter der Haut nicht erkannte; Brown sagte im Seminar vom 10. März 1998, es sei "absolutely no question of putting these people in tubs of water" gewesen. Einen wassergefüllten Vorsatz aus einem Kondom probierte er und gab ihn rasch wieder auf. Der Widerhaken steht in derselben Aussage: hätte er von Douglass Howrys Immersionsverfahren gewusst, so Brown, "we would have been stuck with immersion scanning". Die Unkenntnis der Konkurrenz war hier eine der Bedingungen des besseren Wegs.

Was die Quellen offenlassen: Brown datiert die Inbetriebnahme auf Ende 1956, das Werk ist auf 1957 datiert; der Bericht im Lancet folgte 1958. Die Quelle ist ein veröffentlichtes Zeitzeugenseminar (Wellcome Witnesses to Twentieth Century Medicine) mit Browns Brief von 1998 - die Zahlen, auch das Budget von 500 Pfund, sind seine eigene Erinnerung nach vier Jahrzehnten. Der Lancet-Aufsatz steht dort in Anm. 126: Donald, MacVicar, Brown (1958), Lancet i:1188-1195.

Zum Weiterlesen