The Floating Balloon

1970 · Flow-Directed Heart Catheter · Werk 1031 von 1.871

A coronary care unit of a hospital in California at night, on a stainless steel tray covered with a pale green cotton drape a thin flexible catheter of ivory-yellow plastic laid in two loose loops, along it small groups of thin black rings, its free end tapering into a short red-brown tip with a tiny balloon swelling translucent, its other end splitting into three short branches with a white three-way tap and two flesh-coloured connectors, two hands in pale rubber gloves pressing a small syringe into one branch, behind in dim light the foot rail of a bed under a white blanket and a bedside monitor with a soft green glow.

Wofür es benutzt wurde
Ein Katheter mit Ballon an der Spitze, den der Blutstrom selbst in die Pulmonalarterie trägt. Swan, Ganz, Forrester, Marcus, Diamond und Chonette beschrieben ihn im New England Journal of Medicine vom 27. August 1970 unter "Catheterization of the heart in man with use of a flow-directed balloon-tipped catheter" (283:447-451). Nach Marik war er kurz darauf im Handel und wanderte aus dem Herzkatheterlabor auf Intensivstation und Operationstisch; aus dem Diagnose-wurde ein Therapiewerkzeug, und "the PAC became the cornerstone of critical care and a hallmark of the ICU". Erstmals ließ sich am Bett katheterisieren, ohne Durchleuchtung. In den 1980er Jahren erhielten nach Wiener und Welch 20 bis 40 Prozent der schwer kranken Krankenhauspatienten einen.
Was daran neu war
Der erste Pulmonalarterienkatheter war es nicht - Marik datiert Dexters Katheterisierung auf 1945 und belegt sie mit einer Arbeit von 1947. Auch flussgelenkt war er nicht als erster: Scheinman, Abbot und Rapaport benutzten 1969 einen solchen Katheter, noch unter Durchleuchtung. Neu war der Ballon, der als Segel arbeitete; Röntgenraum und steuernde Hand wurden oft entbehrlich. Was folgte, war eine Umkehr. Connors und Mitarbeiter fanden 1996 im JAMA (276:889-897) eine erhöhte 30-Tage-Sterblichkeit, Odds Ratio 1,24 bei einem Konfidenzintervall von 1,03 bis 1,49, schrieben aber selbst: "The cause of this apparent lack of benefit is unclear." Die randomisierten Studien danach ergaben nach Mariks Zusammenfassung keinen Nutzen; in der ersten großen Studie von 2003 waren Sterblichkeit und Liegedauer gleich, Lungenembolien mit Katheter häufiger. Die Nutzungsrate in den USA fiel von 5,6 je 1000 Krankenhausaufnahmen in den Jahren 1993 bis 1996 auf 1,99 im Jahr 2004.

Was die Quellen offenlassen: Das NEJM-Original war nicht zugänglich; Titel, Autoren und Fundstelle stammen aus PubMed, die Serie von 100 Patienten nur aus Sekundärliteratur. Die Segelboot-Anekdote ist hier weggelassen: alle gefundenen Fassungen sind sekundär ("reportedly", "it was said"), und sie nennen verschiedene Jahre. French-Größe, Ballonvolumen und Lumenzahl des Geräts von 1970: nicht belegt.

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