The Green Badge

1970 · Personal Film Dosimeter · Werk 1032 von 1.871

The staff changing room of a hospital x-ray department in Westphalia on a grey morning, on a narrow table a shallow wooden tray holding a row of small flat badges of dark green phenolic resin about five centimetres tall with rounded corners, scratched, each with one round window and a narrow slot showing a strip of plain cream film, a small brass knob at the foot, one hand in a white coat sleeve fastening a badge by its silver safety pin to the breast pocket of a white coat hanging on a locker door, grey steel lockers, pale green tiled walls, a wash basin, flat light from a frosted window.

Wofür es benutzt wurde
Ein Filmdosimeter: eine Filmpackung in einem Halter, der vor dem Film Filter aus Metall und Kunststoff unterschiedlicher Dicke trägt. Die Filter dienen nach dem ORAU-Museum dazu, die Betadosis und die effektive Energie der Gamma- und Röntgenstrahlung zu bestimmen. Ein Beispiel dieser Jahre ist das Modell II des Oak Ridge National Laboratory, nach dem ORAU-Museum "the standard ORNL badge throughout the 1960s and into the 1970s". Es trug zwei Filmpackungen, eine Schwefel-32-Pille, eine Goldfolie und eine Indiumfolie, in die die Personalnummer des Trägers gestanzt war. Vier Filter vorn, zwei hinten, von 0,005 Zoll Gold bis 0,082 Zoll Kunststoff; etwa 33 Gramm. Getragen wurde es von den Beschäftigten des Laboratoriums.
Was daran neu war
Kennzeichnend war der Bereich nach oben. Die meiste Zeit der 1950er Jahre verließ sich das Oak-Ridge-Dosimeter nach dem ORAU-Museum allein auf NTA-Film für Neutronen: "This meant that its useful range was limited to doses below ten rads or so." 1958 kam ein Abzeichen, das auch mittlere und hohe Neutronendosen schätzen konnte, nach wenigen Jahren löste es das Modell II ab; die Beta-Gamma-Packung deckte etwa 0,03 bis 500 rad ab. Zu überwachen war ein Jahreswert von 5 rem, also 50 mSv, wie ihn die ICRP in Publikation 9 von 1966 ausdrückte. Der Haken liegt im Material. Eine Arbeit des Bhabha Atomic Research Centre von 1976 nennt Nachbildschwund "often as high as 95%" unter hoher Feuchte und Wärme.

Was die Quellen offenlassen: Keine geöffnete Quelle nennt ein grünes Gehäuse; die Farbe ist hier nicht belegt. Der Austauschrhythmus von 1970 ist ebenfalls nicht belegt - das Datenblatt der amtlichen deutschen Messstelle (MPA NRW, Stand 2019) sagt: "Grundsätzlich ist ein Tragezeitraum von einem Monat vorgesehen", gilt aber für heute. Dass der Film gerade wegen des Schwunds abgelöst wurde, sagt keine geöffnete Quelle; Defekt und Ablösung sind zwei Befunde.

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