The Cream Gantry

1971 · Computed Tomography Brain Scanner · Werk 1033 von 1.871

A bright examination room of a hospital in south London on a wet autumn morning, an angular gantry block of cream-white painted metal with a round opening with a polished chrome ring, standing on two steel rails in a floor of black and white checkered linoleum, before it a tilting couch with a pale blue leatherette cushion on a curved cream-white base with castors, smooth and empty, a cable to a small control box at its side, a hand in a grey suit sleeve on the box, behind two tall grey cabinets, one with two tape reels behind smoked glass, every panel plain and smooth, windows onto a wet lawn and wooden huts.

Wofür es benutzt wurde
Der erste klinische Computertomograph, gebaut in den Zentrallaboratorien von EMI in Hayes und aufgestellt im Atkinson Morley's Hospital in Wimbledon, einem neurowissenschaftlichen Fachkrankenhaus; Radiologe war James Ambrose. Nach ImPACT, der Bewertungsstelle des britischen Gesundheitsministeriums, wurde am 1. Oktober 1971 die erste Patientin untersucht, "a lady with a suspected frontal lobe tumour". Das Bild hatte 80 × 80 Punkte; ein Schnitt dauerte nach derselben Quelle etwa 5 Minuten, die Rechnung etwa ebenso lange. Der Kopf steckte in einer Gummikappe, die in ein Wasserbad ragte - die Kopftasche liegt als Objekt 1980-811/12 im Science Museum.
Was daran neu war
Hounsfield nannte in seiner Nobelvorlesung selbst, was das Röntgenbild nicht konnte: "In general, a radiogram differentiates only between bone and air, as in the lungs", und es sei "of little use for quantitative measurement". Der Tomograph gab stattdessen Zahlen - eine Skala mit Wasser als Null, die bei den ersten Geräten von -500 für Luft bis etwa +500 für dichten Knochen reichte; in der Nobelvorlesung beginnt sie bei -1000. Der erste war EMI nicht: Oldendorfs Patent wurde am 6. Oktober 1960 angemeldet und am 8. Oktober 1963 erteilt, Cormack veröffentlichte 1963 und 1964, Korenblyum, Tetelbaum und Tjutin 1958 in Kiew, und Kuhl, Hale und Eaton zeigten 1966 Querschnittsbilder eines Menschen. Den Markt erfand EMI und verlor ihn: 1980 ging die Computertomographie von Thorn-EMI an General Electric.

Was die Quellen offenlassen: Hounsfields eigene Nobelvorlesung datiert die erste Patientin auf 1972, während ImPACT den 1. Oktober 1971 nennt; beide Angaben stehen hier. Die Beatles-Finanzierung ist in der Fachliteratur bestritten: Maizlin und Vos rechnen 2012 etwa 100.000 Pfund von EMI gegen 606.000 Pfund des Gesundheitsministeriums. Die Arbeiten von Hounsfield und Ambrose (1973) waren nicht zugänglich.

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