The Listening Cot

1975 · Infant Hearing Audiometer · Werk 1036 von 1.871

A quiet side room of a maternity hospital in London on a grey afternoon, on a white enamel trolley a small hand-held audiometer about twenty-seven centimetres long, a cream-white cylinder widening into a flared horn at the front, underneath a black moulded hand grip with a small red press-button, three small knobs at the rear, the whole body plain, smooth and unmarked, a woman doctor's hand in a white coat sleeve holding it by the grip, beside the trolley an empty clear plastic hospital cot on a chrome stand with a folded white cellular blanket inside, a pale yellow wall, soft daylight through a half-drawn floral curtain.

Wofür es benutzt wurde
Die Auditory Response Cradle, auch als Linco-Bennett-Wiege verkauft: ein mit Aufnehmern bestücktes Säuglingsbett, das nach einem Schallreiz Kopfdrehung, Schreckbewegung, Körperbewegung und Atemänderung aufzeichnet. Bennett berichtete 1979 im British Journal of Audiology über Versuche mit 203 Neugeborenen bei 250 und 1000 Hz. Gebraucht wurde sie zur Reihenuntersuchung des Gehörs in der ersten Lebenswoche: Bhattacharya, Bennett und Tucker prüften 5553 Neugeborene, Tucker und Bhattacharya später 6000 Kinder eines Kreis-Geburtskrankenhauses über 3 Jahre, McCormick, Curnock und Spavins 396 Kinder einer Intensivstation.
Was daran neu war
Kennzeichnend war, dass die Maschine entschied. Shepard beschreibt 1983 die Anordnung: Rauschen mit 85 dB SPL plus/minus 3 dB über ein geschlossenes System, 3 Bewegungs- und 2 Atemkanäle, verglichen zwischen einem Fenster von 5 Sekunden vor dem Reiz und 5 Sekunden während des Reizes, Prüfdauer 5 bis 10 Minuten. Allein war sie nicht: Davis und Mitarbeiter nennen 1991 die Wiege und das Crib-o-Gram "the two main automated behavioural tests". Gemessen wurde aber eine Verhaltensantwort. Weir zeigte 1981, dass ein Borstenreiz auf der Haut etwa ebenso oft eine Antwort auslöste: "There was roughly equivalent responding for auditory and tactile stimuli". Davis urteilt 1991, die Wiege habe "low sensitivity, even for severe hearing impairments".

Was die Quellen offenlassen: Keine Veröffentlichung von 1975 gefunden; die Literatur zur Wiege beginnt 1979. Die Zahlen zu den 5553 Neugeborenen stammen aus dem in PMC geöffneten Volltext, die übrigen Angaben nur aus Zusammenfassungen in PubMed. Tucker und Bhattacharya urteilen 1992 günstiger als Davis 1991 - sie prüfen andere Gruppen und andere Zielgrößen; beide Urteile stehen hier. Preis und Stückzahl: nicht belegt.

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