The Indomitable

1977 · Whole-Body Magnetic Resonance Scanner · Werk 1037 von 1.871

A cellar laboratory of a medical school in Brooklyn on a hot summer night, an angular magnet block of bare stained steel one metre eighty high with a large round opening lined by a shiny inner ring, across its top a long cylindrical metal tank with pipe stubs, white frost on one stub and a wisp of cold vapour, a coil of black cables on the tank, through the opening a wooden rail carrying a platform of stacked plain wooden boards on a steel frame with one upright plain wooden post, a hand in a leather work glove turning a valve, white tiled walls, pipes along the ceiling, a bare bulb.

Wofür es benutzt wurde
Ein Ganzkörpergerät für die Kernresonanzmessung, gebaut von Damadians Arbeitsgruppe am Downstate Medical Center in Brooklyn. Der Magnet liegt als Objekt 1986.0575.01 im National Museum of American History, 183 × 183 × 102 cm, Geschenk der Fonar Corporation; das Museum nennt ihn supraleitend, das Smithsonian Magazine aus etwa 30 Meilen Niob-Titan-Draht gewickelt. Damadian, Goldsmith und Minkoff veröffentlichten das Ergebnis 1977 in Physiological Chemistry and Physics (9:97-100, 108) und nannten es selbst ein "chemical image": einen Querschnitt durch den Brustkorb in Höhe des achten Brustwirbels, auf dem Herz, Mediastinum und absteigende Aorta zu sehen waren. Minkoff war der Untersuchte und zugleich Mitautor.
Was daran neu war
Gemessen wurde Punkt für Punkt. Das Bild entstand nach dem Smithsonian Magazine aus 106 Messpunkten, "reconstructed first with colored pencils and then by computer", und lag knapp 5 Stunden nach Versuchsbeginn vor. Wer zuerst war, ist umstritten: Damadians Arbeit von 1971 in Science (171:1151-1153) unterschied Relaxationszeiten an Rattengewebe, ohne Bild; Lauterburs Arbeit erschien am 16. März 1973 in Nature; Mansfield und Maudsley veröffentlichten im März 1977 Querschnittsbilder eines lebenden menschlichen Fingers. Damadians Patent 3.789.832, angemeldet am 17. März 1972 und erteilt am 5. Februar 1974, beansprucht in den Unteransprüchen 8 und 16 ein Abtasten des Strahls, nicht die Bilderzeugung. Den Nobelpreis erhielten 2003 Lauterbur und Mansfield.

Was die Quellen offenlassen: Die Feldstärke in Tesla ist in keiner geöffneten Quelle genannt und bleibt hier weg. Die knapp 5 Stunden sind die Zeit ab Versuchsbeginn, nicht die Messdauer. Dass Damadian selbst nicht gemessen werden konnte, berichten zwei Quellen nur gehedgt und aus zweiter Hand.

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