The Plywood Row

1938 · Plywood Cabinet Respirator · Werk 1048 von 1.871

An assembly hall of a car factory near Oxford on a winter night, timber roof beams, hanging electric lamps, in front a row of four new respirator cabinets, each a long plywood box painted cream-white, one metre ninety long, tapering toward the head end, along the flank three round hinged aluminium lids on chains, a clamp latch, on top two round windows and a grey tubular bow with a small round gauge, plain with a bare pointer, below a cream tubular frame with crossed struts on castors, a worker in a brown cotton coat seen from directly behind, face turned fully away, fitting a lid, unpainted car bodies on trestles behind.

Wofür es benutzt wurde
Kinderlähmung kann die Atemmuskulatur lähmen; diese Kranken mussten maschinell beatmet werden. Edward Both baute in Adelaide während der Epidemie von 1937 einen Beatmungskasten aus Holz statt aus Stahl, in dem Unterdruck den Brustkorb hob. Lord Nuffield ließ die Geräte in seinem Autowerk bauen und verschenkte sie an jedes Krankenhaus im Empire, das darum bat.
Was daran neu war
Die Beatmung selbst war nicht neu: Drinkers Stahlgerät war in den USA seit 1928 im Einsatz. Kennzeichnend war der Preis. Die South Australian Medical Heritage Society gibt die bei Nuffield gefertigten Geräte mit einem Dreizehntel der Kosten der amerikanischen Bauart an; das Holz machte den Kasten leicht genug für den Transport, und in der Saison 1937/38 lag oft 1 Stunde nach der Fertigstellung ein Patient darin. Nuffield soll zunächst 5.000 Stück angestrebt haben; der Krieg kam dazwischen. Eine Aufstellung im Lancet von 1947 zählt 1.755 verteilte Geräte, davon 750 in Großbritannien und 183 in Indien und Birma. Die Maschine hielt am Leben, gegen die Krankheit selbst richtete sie nichts aus.

Was die Quellen offenlassen: Das Science Museum und die SAMHS-Seite (für das in England gebaute Gerät in Netley) nennen Sperrholz, die ACHHA-Seite Tischlerplatte; nach ACHHA waren die an vielen Orten gebauten Geräte nicht alle gleich. Zur Stückzahl nennt das Science Museum rund 1.700, die ACHHA-Seite zitiert die Lancet-Aufstellung von 1947 mit 1.755 und schätzt selbst etwa 1.800. Ein genaues Baudatum des ersten Geräts nennt keine Quelle.

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