1946 · Heated Infant Oxygen Bed · Werk 1052 von 1.871
A premature infant nursery of a hospital in Chicago on a hot summer evening, tall windows open to a violet dusk, pale green tiled walls, an oval infant bed of high-gloss nickel-plated copper with a rolled rim on a slender tubular stand, inside a white pillow and a folded white blanket, at its side an upright clear glass water tube with a filler funnel and a brass tap, below the tub a black switch box with two plain knobs, a thin red rubber tube from a plain green oxygen cylinder to the head end, a nurse's hand in a white sleeve at the tap.
Wofür es benutzt wurde
Frühgeborene kühlen aus und atmen unregelmäßig. In amerikanischen Kliniken lagen sie in den späten 1940er Jahren in geschlossenen Inkubatoren, in die Sauerstoff geleitet wurde. Eine Darstellung zur Geschichte der Neugeborenenmedizin berichtet vom Charity Hospital in New Orleans, jedes Bett sei wochenlang an eine Sauerstoffflasche angeschlossen gewesen, und doch sei die Klinik von der Erblindungswelle verschont geblieben: Alle Inkubatoren waren vom Armstrong-Typ, ihre Lüftungsklappen blieben offen. Ein Armstrong X4 war 1948 im Tri-State Hospital in Betrieb; eine Anzeige für den Armstrong X-4 im Journal of Pediatrics datiert die Ebling Library auf 1948 bis 1951.
Was daran neu war
Sauerstoff wurde nach derselben Darstellung von Beginn an in Inkubatoren geleitet. Die Erblindungswelle ab 1941 brachte man mit dem Chapple-Inkubator in Verbindung, der damals in den Handel kam; die Armstrong-Geräte mit offenen Klappen in New Orleans blieben davon frei. Dieselbe Darstellung schätzt, dass bis etwa 1956 rund 10.000 Kinder durch retrolentale Fibroplasie erblindeten, und hält fest, dass in der Kontrollgruppe der großen Vergleichsstudie ein Kind 28 Tage lang bei 50 % Sauerstoff lag, wie damals üblich; 40 % galten als völlig sicher, was die Studie widerlegte.
Was die Quellen offenlassen: Für das Jahr 1946 ließ sich kein Beleg finden: Die greifbaren Quellen belegen Armstrong-Inkubatoren erst ab 1948. Baumaterial, Hersteller und Heizung beschreibt keine der geprüften Seiten im Einzelnen. Die Patentschrift war nicht einsehbar. Der Eintrag bleibt daher dünn.