The Two Chambers

1982 · Pneumatic Total Artificial Heart · Werk 1076 von 1.871

A university laboratory in Salt Lake City at blue winter dusk, snow on the mountains beyond a wide window, warm light from a desk lamp, on a steel tray spread with a green cotton drape two separate rounded pump chambers of smooth skin-beige polyurethane, each with two short stubs holding silvery rings with dark tilting discs, each seated on a flat aluminium base with fine concentric grooves and one short ribbed stub, from these two long clear plastic air hoses running off the tray toward a tall grey cabinet on castors at the edge of the frame, out of focus, a gloved hand fitting one hose, an empty hospital bed behind.

Wofür es benutzt wurde
Das Kunstherz Jarvik-7 ersetzte beide Herzkammern eines Menschen, dessen Herz endgültig versagte. Am 2. Dezember 1982 entfernte der Chirurg William DeVries am University of Utah Medical Center in einer 7-stündigen Operation das Herz des 61-jährigen Zahnarztes Barney Clark und setzte das Jarvik-7 ein; Clark hatte eine Herzinsuffizienz und kam nach dem Smithsonian Magazine für eine Transplantation nicht in Frage. Die University of Utah schreibt, Clark sei an einen 400 Pfund schweren Luftkompressor angeschlossen gewesen, der ihn für den Rest seines Lebens begleitete; er lebte 112 Tage und starb am 23. März 1983. Als Dauerersatz erreichte es nur wenige: nach Clarks Tod erhielten in knapp 6 Jahren 4 weitere Männer ein Kunstherz, von denen William Schroeder mit 620 Tagen am längsten lebte. Später diente dasselbe Gerät als Überbrückung: das Smithsonian datiert die erste genehmigte Brückenoperation auf den 29. August 1985 durch Jack G. Copeland, der Patient trug die Pumpe 9 Tage bis zum Spenderherz.
Was daran neu war
Kennzeichnend war nicht das Kunstherz an sich — die Übersicht in Cardiology Research nennt Akutsu und Kolff, die 1957 erstmals ein Kunstherz in ein Tier setzten, das 1,5 Stunden lebte, und Denton Cooley, der 1969 im Menschen eines einsetzte und nach 64 Stunden ein Spenderherz brauchte —, sondern die Absicht, das Gerät dauerhaft zu belassen. Technisch waren es 2 luftbetriebene Kammern mit Polyurethan-Scheiben, die bei 40 bis 120 Schlägen in der Minute arbeiteten. Der Antrieb blieb außen: eine Einheit von der Größe eines Kühlschranks, und genau sie war nach derselben Quelle der Grund, dass die Patienten das Krankenhaus nicht verlassen konnten. Clark hatte in den 112 Tagen Krampfanfälle, Nierenversagen und Erinnerungslücken und bat mehrfach, sterben zu dürfen, berichtet das Smithsonian Magazine. 1990 endete die Dauerimplantation; weiter lebte das Gerät als Überbrückung, 1991 umbenannt in CardioWest und 2004 von der FDA dafür zugelassen.

Was die Quellen offenlassen: Zum Ende 1990 sagen 2 Quellen Verschiedenes, ohne sich zu widersprechen: das Smithsonian Magazine nennt den Entzug der Zulassung durch die FDA, Cardiology Research das Einstellen der Fertigung durch Symbion wegen nicht erfüllter FDA-Anforderungen. Ein FDA-Originaldokument dazu wurde nicht gefunden. Die Bezeichnung „Utahdrive" für die Antriebskonsole ließ sich nicht belegen und steht deshalb nicht im Text.

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