The Ringed Neck

1773 · Clockwork Musical Automaton · Werk 1081 von 1.871

A long exhibition room in London on a winter evening, walls hung with dark crimson damask, many wax candles in brass sconces, on a low velvet pedestal a life-size swan of bright polished silver with finely scaled plumage and a long neck of stacked silver rings curved downward, sitting on a rectangular pool of densely ranked twisted glass rods glittering in the candlelight, small silver fish with dark eyes among the rods, the pool framed by a wreath of large silver leaves, gilded show pieces behind as soft gleams, in the foreground a gentleman in a plum frock coat and powdered wig seen from directly behind, face turned fully away.

Wofür es benutzt wurde
Die Musikerin ist eine von 3 Androidenfiguren, die Pierre Jaquet-Droz (1721-1790) und sein Sohn Henri-Louis (1752-1791) zwischen 1767 und 1774 bauten. Sie sitzt vor einer eigens gebauten Orgel, die auf ihre Größe abgestimmt ist, und spielt 5 Stücke. Gezeigt wurden die Figuren nach ihrer Fertigstellung als Wanderausstellung durch Europa - Zweck war, Kunden für das Familienunternehmen zu gewinnen.
Was daran neu war
Kennzeichnend ist, woher der Ton kommt: nicht aus einer Spieldose, sondern aus einer wirklichen Orgel, auf der die Figur die Stücke tatsächlich spielt. Der Ablauf wird von veränderbaren inneren Steuerzylindern bestimmt. Hinzu kommen Bewegungen, die keinen Ton erzeugen: Die Augen folgen den Händen, der Brustkorb hebt und senkt sich, am Ende knickst die Figur.

Was die Quellen offenlassen: Die geöffnete Quelle datiert die 3 Automaten als Gruppe auf 1767-1774 und nennt kein Einzeljahr für die Musikerin; das Jahr 1773 ist damit nicht belegt. Angaben zu Pfeifenzahl, Tastenzahl und zur Zahl der Einzelteile fehlen in den abgerufenen Quellen und bleiben hier weg. Eine Museumsseite des Musée d'art et d'histoire Neuchâtel war nicht erreichbar. Dass die Stücke wirklich gespielt werden und nicht aus einer Spieldose kommen, hält die Quelle ausdrücklich fest.

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