The Glowing Casting

1961 · Hydraulic Industrial Robot Arm · Werk 1089 von 1.871

The die casting shop of a factory in New Jersey on a hazy summer morning, pale light through high grimy windows, smoke drifting, beside a dark die casting machine with a glowing mould opening a squat robot one hundred and sixty centimetres high, a broad flat cream-white swivel head on a round turntable, plain and smooth on this side, a short metal arm with a gripper of two black jaws holding a hot casting over a steel grate, below a boxy body, cream-white above with one red knob, a grey louvred grille below, on a scuffed brown-grey steel skid, a worker in a leather apron seen from directly behind far off.

Wofür es benutzt wurde
Hydraulischer Industrieroboterarm, 1961 im Ternstedt-Werk von General Motors in Trenton, New Jersey, in Betrieb genommen. Seine Aufgabe war das Entnehmen fertiger Gussteile aus einer Druckgusspresse - schmutzig, eintönig und gefährlich, wie IEEE Spectrum die Arbeit beschreibt. Der Prototyp wog rund 1.360 kg, maß 1,6 m in der Höhe, 1,2 m in der Breite und 1,5 m in der Tiefe und hob etwa 45 kg; spätere Modelle trugen etwa das Fünffache. Eine eigene Hydraulikversorgung arbeitete mit 6,9 MPa (1.000 psi).
Was daran neu war
Hier sind die Daten mit ihrer Sorte zu lesen: George Devol reichte das Patent auf einen Universalmanipulator für wiederkehrende Aufgaben um 1954 ein, 2 Jahre vor dem Treffen mit Joseph Engelberger 1956; erteilt wurde es 1961, woraufhin Condec es kaufte. Zwischen Anmeldung und erstem Arbeitsplatz lagen also rund 7 Jahre. Der Widerhaken steht in der Rechnung des ersten Stücks: General Motors zahlte 18.000 Dollar, die Herstellungskosten wurden auf etwa 65.000 Dollar geschätzt - das Gerät, das Arbeit ersetzte, wurde zu rund einem Viertel seiner Kosten verkauft. Anfang der 1970er Jahre lag der Listenpreis bei 35.000 Dollar.

Was die Quellen offenlassen: IEEE Spectrum datiert die Patentanmeldung nur relativ, zwei Jahre vor das Treffen von 1956 ("Two years earlier"), die Erteilung auf 1961; ein genaues Anmeldedatum und eine Patentnummer gibt der Artikel nicht, beides bleibt hier weg. Gesamtstückzahlen des Unimate nennt er ebenfalls nicht. Zum Magnettrommelspeicher macht er keine Angabe.

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