The Copper Probe

1961 · Self-Charging Mobile Automaton · Werk 1090 von 1.871

A long white-painted corridor of a research laboratory in Maryland late in the evening, half the ceiling lights switched off, blue dusk in a window at the far end beside a staircase railing, square pillars along the wall, against the wall a waist-high cylinder of coarse grey perforated sheet metal on hidden wheels, on top a platform with aluminium housings, a row of small yellow capped lamps, one red and one green lamp glowing, round meters with pale blank faces, a brass cylinder and an angle-iron frame, on a sideways boom an angular copper-brown probe head with plug pins pressed into a black wall socket, polished linoleum reflecting the lamps.

Wofür es benutzt wurde
Mobiler Automat, 1961 am Applied Physics Laboratory der Johns Hopkins University entstanden. Sank die Ladung, suchte es die schwarzen Wandsteckdosen und lud sich dort wieder auf. Die Steuerung kam ohne Computer aus: Eine transistorisierte Schaltung verarbeitete die Signale, die Umgebung nahm das Gerät über lichtempfindliche Fotozellen wahr.
Was daran neu war
Kennzeichnend ist das Ziel. Nicht eine Aufgabe zu erledigen, sondern weiterzulaufen: Die Leistung des Geräts bestand darin, sich selbst am Netz zu halten. Das Computer History Museum führt das Gerät von 1961 ausdrücklich als nicht computergesteuerten Roboter - die Verarbeitung lag ganz in einer transistorisierten Schaltung. Der Widerhaken liegt in der Umgebung: Das ganze Können steckte in der Steckdose. Die Fotozellen suchten genau ein Merkmal, die schwarzen Wandsteckdosen.

Was die Quellen offenlassen: Die Seite des Computer History Museum nennt keine beteiligten Ingenieure und keine Sonartechnik, gibt aber Maße an (27 x 20 x 20 Zoll); Angaben zu späteren Ausbaustufen des Geräts fehlen dort. Das Objekt stammt aus einer Schenkung des Applied Physics Laboratory. Von Fahrten durch Flure sagt die Seite nichts.

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