1975 · Tethered Underwater Vehicle · Werk 1099 von 1.871
The open stern deck of a survey vessel on Lake Ontario on a cold October afternoon, low sun over grey-green water, a box-shaped underwater vehicle two metres long on two skid runners hanging from a crane cable over the side, seen from behind and to one side, two light-grey riveted aluminium hoods on top, below them an open frame full of black and red cables, a silver propeller in a round duct at the side, a black lamp on a short arm at the front, a thick black tether running back to a large drum on deck, two hands in orange rubber gloves guiding the tether, every surface plain and unmarked.
Wofür es benutzt wurde
Angeseilte unbemannte Unterwasserfahrzeuge übernahmen neben Tauchern und bemannten Tauchbooten Arbeiten unter Wasser: für Kabelleger Trassensuche, Hilfe beim Verlegen und Prüfung danach, in der Offshore-Ölindustrie Bohrunterstützung wie die Kontrolle von Steigleitungen und Führungsseilen. Das kleine RCV 225 von Hydro Products, ein Beobachtungsgerät vom Typ fliegendes Auge, ging nach Wernli und Christ 1974 an Stolt-Nielsen Seaway Diving; es wog 181 lb (82 kg) und war für 1.312 ft (400 m) Tiefe ausgelegt. Das britische Consub der BAC in Filton hing an einem Nabelkabel von 1 km Länge und war für 2.000 ft Tiefe entworfen.
Was daran neu war
Kennzeichnend war nicht die Fernsteuerung - angeseilt fuhr schon Rebikoffs Poodle von 1953 -, sondern dass das Kabel zugleich Versorgung und Fessel ist. Der MIT-Sea-Grant-Bericht von 1980 hält fest, dass die EPA Schwierigkeiten mit der Elektrik von CURV III meldete, wenn mehr als 1.000 m Nabelkabel ausgefahren waren, und dass die Durchhangkurve des Kabels ein Problem war. Die Zahlen zeigen den Umschlag: bis 1974 waren erst 20 Fahrzeuge gebaut, 17 davon aus Staatsgeld; von 1974 bis 1982 entstanden rund 350, davon 96 Prozent von der Privatwirtschaft bezahlt, gebaut oder gekauft, Ende 1982 waren es 500. Der Widerhaken: als das Wechselkursgefälle die Fertigung für die Nordsee nach Großbritannien verlagerte, wurde die nordamerikanische Branche nach Christ und Wernli weitgehend vernichtet.
Was die Quellen offenlassen: Für 1975 ließ sich kein einzelnes benanntes Gerät belegen; die gelesenen Quellen datieren die erste Auslieferung des RCV 225 auf 1974, und für die Entwicklung von Consub nennt die Aufarbeitung bei Aerospace Bristol 1970. Stückzahlen je Typ und Kabellängen des RCV 225 nennt keine Quelle.