The Brass Scoop

1976 · Mars Lander Sampler Arm · Werk 1100 von 1.871

A windowless test hall in California on a July morning, a wide bed of reddish-orange sand and dark stones under low floodlights from one side, on the sand a spacecraft lander three metres across, a light grey hexagonal body on three silver legs with round dish feet, a grey fabric cover over one side, a large grey dish antenna on a mast, two white camera towers, orange cable harnesses, a dark brown boom tube reaching out of a silver box housing, its small brass-coloured collector head drawing a furrow in the sand, every box plain and unmarked, a technician in a white shirt seen from directly behind, face turned fully away.

Wofür es benutzt wurde
Der Probennehmer der Viking-Lander holte den Marsboden heran, den die Instrumente im Bauch des Geräts brauchten. Der Arm an einem aufrollbaren Band reichte etwa 3 m (10 ft) weit und grub seine Rinne etwa 2 m vom Lander entfernt; ein Rechner an Bord führte ihn. Im Sammelkopf saßen ein Sieb mit 2-mm-Öffnungen für das Feine, ein Trichtergitter, das Körner bis 1,3 cm durchließ, ein Temperaturfühler und auf der Rückseite Samarium-Kobalt-Magnetpaare für magnetische Teilchen. Beliefert wurden das Biologiegerät mit seinen drei Versuchen (0,25 cm3, 0,5 cm3 und 1 cm3), der Gaschromatograph mit Massenspektrometer und das Röntgenfluoreszenzspektrometer.
Was daran neu war
Kennzeichnend war die Arbeitsweise unter Verzögerung: jede Befehlsfolge für die Reparaturen wurde zuerst an einem Zwillingslander auf einer nachgebauten Marsoberfläche im JPL erprobt, und die Kameras prüften jeden Schritt am Original. Nötig wurde das durch den Widerhaken. Auf Viking 1 fiel der Bolzen der Armverriegelung nicht wie vorgesehen aus der Schaufelbaugruppe und blockierte den Mechanismus; Befehle von der Erde lösten ihn. Der Bolzen, 0,2 Zoll dick und 3,2 Zoll lang, fiel etwa 3 Fuß tief und traf den Boden mit 8 bis 9 Fuß je Sekunde - und der kleine Krater mit dunklem Auswurf, den er hinterließ, sollte Aufschluss über die Bodeneigenschaften geben. Ein zweites Mal blieb der Arm ausgefahren stecken und musste mit einer anderen Befehlsfolge zurückgeholt werden.

Was die Quellen offenlassen: Die NASA-Schrift von 1977 nennt die beiden Klemmvorfälle ohne Datum; die JPL-Bildunterschrift zum Sammelkopf datiert die Probe auf den 3. August und das Bild auf den 9. August, nennt aber kein Jahr. Zur Ursache des Stillstands beim Transport der Probe sagt sie, sie sei noch nicht bekannt.

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