The Earthbound Twin

1996 · Planetary Rover Test Twin · Werk 1111 von 1.871

An indoor test yard in a laboratory hall in Pasadena late at night, reddish sand strewn with angular grey-brown stones under high white floodlights, a small six-wheeled rover seventy centimetres long creeping toward a stone, on top a flat square black solar panel with a fine grid of cells and thin silver lines, tiny red, blue, green and orange patches along one edge, beneath it a box in crinkled gold foil with loose white, blue and yellow cables, six silver wheels with many pointed cleats on silver rocker arms, thin black-and-white ringed rods at the front, fine tracks in the sand behind, a hand pressing a small white peg into the sand.

Wofür es benutzt wurde
Marie Curie war das Reserveexemplar des Mars-Rovers Sojourner, gebaut im Jet Propulsion Laboratory. Während Sojourner ab dem 6. Juli 1997 auf dem Mars fuhr, führten Ingenieure den Zwilling in einem marsähnlichen Testfeld am JPL durch dieselben Bewegungen. Die Signalverzögerung lag nach NASA je nach Stellung von Erde und Mars bei 10 bis 15 Minuten; deshalb hatte der Flugrover eine eigene Hinderniserkennung. Die NASA gibt für den Flugrover 10,5 kg Masse, 630 mm Länge und 13 W Nennleistung an, als Rechner einen 8-Bit-Prozessor Intel 80C85 mit etwa 100.000 Befehlen je Sekunde; das Smithsonian maß am Zwilling 69,8 x 44,4 x 31,7 cm.
Was daran neu war
Bemerkenswert ist weniger die Technik als das Verfahren: Während Sojourner auf dem Mars fuhr, machte das baugleiche Gerät auf der Erde dieselben Bewegungen. Der Widerhaken: Marie Curie war als Fluggerät gebaut, nicht als Modell. Die NASA plante, sie 2001 zum Mars zu schicken; dazu kam es nicht. 2015 gab das JPL den Rover an das National Air and Space Museum ab. Das Exemplar, das fliegen sollte, blieb im Sandkasten und ist heute in Washington ausgestellt.

Was die Quellen offenlassen: Eine Masse für Marie Curie selbst nennt das Smithsonian nicht; die 10,5 kg stehen im NASA-Datensatz zum Flugrover. Das Baujahr des Zwillings nennt keine der beiden Quellen. Die NSSDCA-Seite erwähnt das Reserveexemplar nicht.

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