The Raised Eyebrows

2000 · Sociable Robot Head · Werk 1116 von 1.871

A cluttered robotics laboratory in Cambridge, Massachusetts, on a winter night, dark windows, one desk lamp, on a table a robot head, an open face of aluminium and small motors, two large white eyeballs with dark irises, two yellow plush eyebrows raised, two salmon-pink ears of folded card pricked upward, red tube-shaped lips, all on a neck of motors above a plain silver sheet-metal box with two red buttons, its eyes turned toward a woman leaning in with a clip-on microphone at her collar, seen from directly behind, face turned fully away, beside it an open aluminium rack of circuit boards with grey ribbon cables and red and black wires.

Wofür es benutzt wurde
Kismet war ein Versuchskopf am MIT, mit dem Cynthia Breazeal den Austausch zwischen Mensch und Maschine vor der Sprache untersuchte: Blick, Miene und das Abwechseln beim Sprechen. Der Kopf war 38 cm hoch, wog 7 kg und hatte 21 Freiheitsgrade - 3 für die Augen, 3 für den Hals, je 2 für Ohren und Brauen, je 1 für die Lider, 4 für die Lippen und 1 für den Kiefer. Er sah über 4 Digitalkameras, hörte über 3 Mikrofone und wurde von 4 Mikroprozessoren Motorola 68332 und 11 PCs gesteuert. Die Hardware kostete nach Angabe von IEEE Robots 25.000 Dollar.
Was daran neu war
Kennzeichnend war die Richtung der Arbeit: nicht Aufgaben lösen, sondern einen Menschen dazu bringen, von sich aus zu reagieren. Breazeal berichtete 2002 im International Journal of Robotics Research über Versuche zum "proto-dialog", also zum Abwechseln ohne Wortbedeutung; das Ziel war soziales Lernen, wie es zwischen Erwachsenen und sehr kleinen Kindern geschieht. Der Widerhaken: Dafür brauchte es 4 Mikroprozessoren, 11 PCs und 21 Freiheitsgrade, und verstanden hat Kismet kein Wort. Der Kopf ist heute außer Betrieb und steht im MIT Museum in Cambridge.

Was die Quellen offenlassen: IEEE Robots nennt als Jahr 1998; das Papier von 2002 nennt kein Baujahr, verweist aber auf eine eigene Arbeit mit dem Roboter von 1998. Die Aufteilung der 21 Freiheitsgrade stammt von IEEE Robots; das Papier von 2002 nennt keine Hardwarezahlen außer dem Hinweis, dass die Sprachverarbeitung unter Linux lief.

Zum Weiterlesen