1976 · Cartridge Video Game Console · Werk 1132 von 1.871
The den of a ranch house in San Jose on a bright Saturday morning in March, low sunlight through a sliding glass door across an orange shag carpet, on the carpet a flat, almost square game console about thirty centimetres across in dark brown-black plastic with a raised rear lid and a narrow plain silver strip on top, at front left four pale square buttons, one yellow, at front right a hinged flap over the cartridge slot, a hand pushing a flat yellow cartridge into the slot, two long ribbed black hand controllers with mushroom-shaped caps on coiled black cords, behind them a wooden television set glowing with soft coloured bars.
Wofür es benutzt wurde
Fairchild Semiconductor verkaufte mit dem Video Entertainment System eine Spielkonsole für den Fernseher, deren Spiele nicht mehr fest eingebaut sein mussten, sondern in aufsteckbaren Festwertspeichern stecken konnten, den Videocarts. Preis 169,95 Dollar, zu einer Zeit, in der Pong-Geräte nach Angabe der Video Game Console Library 50 bis 100 Dollar kosteten. Im Gerät arbeitete der Fairchild F8 mit 1,79 MHz und 64 Byte Arbeitsspeicher. Die Steuergriffe hatten keinen Fuß: eine dreieckige Kappe ließ sich in 8 Richtungen schieben, drehen, drücken und ziehen. In Europa lief dieselbe Maschine unter anderem als Adman Grandstand, Luxor, Saba, Nordmende und ITT.
Was daran neu war
Das Centre for Computing History nennt es die erste programmierbare Konsole mit Festwertspeicher-Steckmodulen und schreibt, erst der F8 habe das Spiel gegen die Maschine erlaubt; entworfen hat sie Jerry Lawson, und es war der erste öffentliche Einsatz dieses Prozessors. Der Widerhaken: das Prinzip setzte sich durch, der Hersteller nicht. 27 Videocarts erschienen, rund 250.000 Geräte wurden abgesetzt, dann überholte die ein Jahr später gestartete Atari-Konsole das Gerät. Fairchild zog sich zurück, und Zircon übernahm die Plattform 1979.
Was die Quellen offenlassen: Zum Erscheinen nennen die Quellen verschiedene Monate: Centre for Computing History August 1976, Video Game Console Library den 1. November 1976. Die Farbe der Videocarts belegt keine der geöffneten Quellen. Die Angaben zu den eingebauten Spielen widersprechen sich innerhalb der Video Game Console Library, die Tennis und Hockey einmal als eingebaut, einmal auf Videocart 1 führt.