The Docked Controller

1983 · Cartridge Game Console · Werk 1145 von 1.871

The small dining-kitchen of a flat in a housing estate in Nagoya on a humid summer evening, a round fluorescent lamp overhead, a pale wooden floor, a small colour television glowing with blurred coloured blocks, before it a low game console twenty-two centimetres wide, a cream-white case on a dark red base, a red cartridge flap, a red lever and two small red buttons on top, every surface plain and unmarked, one dark red controller with a gold face, a black cross-shaped pad and two round black buttons held in two children's hands, the second controller resting in its red holder at the side.

Wofür es benutzt wurde
Der Family Computer, kurz Famicom, ist Nintendos Spielkonsole für Steckmodule; nach dem HomeComputerMuseum in Helmond kam er am 15. Juli 1983 in Japan für 14.800 Yen auf den Markt. Zum Start gab es nach dem Science Museum drei Spiele: Donkey Kong, Donkey Kong Jr. und Popeye. Entwickler Masayuki Uemura erzählt in Nintendos Interviewreihe „Iwata Asks“, das Team habe vor allem Donkey Kong nach Hause holen wollen; Präsident Yamauchi habe ein Gerät verlangt, dem drei Jahre lang niemand Konkurrenz machen könne. Die zwei Regler hängen aus Kostengründen fest am Gerät, im zweiten steckt ein Mikrofon (HomeComputerMuseum). Ende 1984 war der Famicom nach dem Science Museum die meistverkaufte Konsole Japans; Uemura nennt eine Million Geräte elf Monate nach dem Start.
Was daran neu war
Neu war die Konsole mit Steckmodulen nicht: Uemura sagt in „Iwata Asks“, Nintendo habe das Modulsystem gewählt, das gerade üblich wurde; Iwata ergänzt, andere Firmen verkauften längst Heimkonsolen; Nintendos eigene TV-Game-Geräte hatten die Spiele noch fest eingebaut. Laut HomeComputerMuseum verwarf Yamauchi einen Entwurf im Stil eines 16-Bit-Rechners zugunsten einer billigeren, herkömmlichen Konsole. Der Start geriet holprig: Ein fehlerhafter Chipsatz ließ frühe Geräte abstürzen, es folgten Rückruf und neue Hauptplatine (HomeComputerMuseum). Uemura berichtet, die eckigen Knöpfe der Regler seien hängen geblieben, obwohl sie einen Test mit einer Million Drücken bestanden hatten; Nintendo machte sie rund. Die Wärmeabfuhr sei unzureichend gewesen, weil man beim Bau an die Grenzen gegangen sei.

Was die Quellen offenlassen: Gut belegt durch Science Museum (2007-5047), HomeComputerMuseum und Nintendos „Iwata Asks“. Den Rückruf nennt nur das HomeComputerMuseum; im gelesenen „Iwata Asks“-Teil sprechen Uemura und Imanishi von Klagen, Lieferengpässen und den Knöpfen, nicht von einem Rückruf der Konsole; Imanishi nennt nur ein fehlerhaftes Modul einer anderen Firma, das vom Markt genommen wurde. Die Wohnung in Nagoya stammt aus dem Bildentwurf.

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