A back garden in England on a sunny summer afternoon, a mown lawn, a garden table with a birthday cake, lit candles and coloured balloons soft in the distance, in the foreground a man in a pale blue short-sleeved shirt seen from directly behind, face turned fully away, carrying on his right shoulder a boxy silver-grey video camera recorder thirty-five centimetres long, a black lens with a hood at its front, a tube microphone with a black foam cover above the lens, a black viewfinder at his eye, a black leather hand strap, a shoulder strap in rainbow stripes of yellow, orange, red and violet hanging down, every surface plain and unmarked.
Wofür es benutzt wurde
Der Betamovie BMC-100P von Sony ist Kamera und Videorekorder in einem Gehäuse; er nahm auf Betamax-Kassetten auf. Das Science Museum datiert die Einführung auf 1983; sein Exemplar (2005-5009) kam mit Karton, Anleitungen, Schultergurt, Akku und einer Kassette mit 65 Minuten Laufzeit. Gefilmt wurde nach dem Rewind Museum vor allem von der Schulter; durch den optischen Sucher sah man direkt durchs Objektiv. Das Bild entstand noch in einer halbzölligen Aufnahmeröhre vom Typ Trinicon, nicht in einem Chip. Ein weiteres Stück zeigt das ACMI in Melbourne in seiner Galerie 1.
Was daran neu war
Kamera und Rekorder in einem Gerät gab es 1983 schon bei Fernsehsendern: Nach der kanadischen Ingenium-Sammlung führte Sony 1982 das Betacam-Format ein, mit dem Sender ihre Nachrichtenteams auf einen einzigen Kamera- und Tonmann verkleinern konnten. ACMI und Science Museum nennen den Betamovie den ersten Camcorder für Verbraucher; das Rewind Museum schreibt, damit sei der Rekorder erstmals in die Kamera eingebaut worden, vorher seien Kamera und tragbarer Rekorder getrennte Geräte gewesen. Den Preis zahlte das Format: Betamax und VHS waren unvereinbar, „buyers had to choose“ (ACMI). Beta bot etwas bessere Bilder, aber kürzere Laufzeit, und VHS wurde nach dem Science Museum bald weltweit beherrschend.
Was die Quellen offenlassen: Gut belegt durch ACMI, Science Museum, Rewind Museum (ehrenamtlich betrieben) und Ingenium. Dass der BMC-100P nicht abspielen konnte, steht nur bei Wikipedia und ist nicht übernommen. Ingenium nennt das Betacam-Gerät einen Camcorder, sagt aber nicht, ob Kamera und Rekorder ein Gehäuse bilden. Der englische Garten stammt aus dem Bildentwurf.