1987 · Toy Cassette Video Camera · Werk 1153 von 1.871
A teenager's bedroom in Milwaukee on a February night, a bedside lamp, the cool glow of a small television on a dresser, a hand holding toward it a boxy grey plastic camera with a large loop handle underneath, a black lens with a ridged ring and a round microphone grille at the front, a black rubber eyecup at the back, a black stripe with two thin pale blue lines along its side, plain and unmarked, a small red button on top of the handle, on the quilt a loose pile of audio cassettes in clear cases with blank white inserts, on the television screen a grainy black-and-white image of the lamp.
Wofür es benutzt wurde
Der PXL 2000 von Fisher-Price war ein Spielzeug-Camcorder für Kinder, der Schwarz-Weiß-Bilder auf eine gewöhnliche Audiokassette schrieb. Laut Rhizome (2013) kam er 1987 in die Spielwarenläden; das Science Museum datiert sein Stück auf 1988, gefertigt in Japan. Weil das Band nach dem Museum mit etwa 30 bis 40 Zoll pro Sekunde lief und ohne rotierende Köpfe längs beschrieben wurde, passten auf eine Kassette nur wenige Minuten: Das Museum nennt rund zehn, Rhizome etwa vier, das Museum of Failure etwa vier je Seite. Das Bild hatte nach Rhizome 100 Zeilen bei 15 Bildern pro Sekunde. Der Preis ist strittig: Rhizome nennt 100 Dollar, das Portal Science and Film des Museum of the Moving Image 179 Dollar.
Was daran neu war
Neu war das Medium: Video auf der Audiokassette statt auf der teureren Videokassette (Museum of Failure). Rhizome nennt ihn „the cheapest self-contained camcorder ever made“. Der Markt lehnte ihn ab: Nach dem Science Museum war er zu teuer für Kinder und zu schlecht für Filmemacher; nach Rhizome endeten Produktion und Vertrieb 1988. Dann kehrte sich das um. Sadie Benning bekam die Kamera 1987 mit 15 Jahren von ihrem Vater James Benning und drehte in ihrem Zimmer; Peggy Ahwesh kaufte ihre für 25 Dollar bei einem Garagenverkauf und drehte 1993 einen abendfüllenden Film ganz in Pixelvision (Rhizome). Auch Richard Linklaters „Slacker“ nutzte eine Pixelvision-Kamera (Science and Film).
Was die Quellen offenlassen: Exemplar: Science Museum Group 2016-5004, Bradford. Jahr (1987/1988), Laufzeit je Kassette (rund vier oder zehn Minuten) und Preis (100 oder 179 Dollar) sind zwischen den Quellen strittig und deshalb als Spanne genannt. Das Urteil „billigster Camcorder“ ist das von Rhizome. Die Met-Seite zu Benning war wegen HTTP 429 nicht abrufbar.