1959 · Valve Computer Console · Werk 1166 von 1.871
The computing room of a London college on a foggy autumn morning, grey light from tall sash windows, worn parquet, a tall console cabinet in light mauve-grey with rounded edges, two small red warning lamps at its top, below a grey panel with rows of small lamps, two round cathode-ray screens under grey hoods with a faint green glow, black knobs, in front a sloping chrome plate with rows of black and red toggle switches, every surface plain and unmarked, only a hand in a dark blazer sleeve entering from the right edge onto a red switch, a paper tape reader with a loop of cream tape beside.
Wofür es benutzt wurde
Der Pegasus war ein Röhrenrechner von Ferranti mit Trommelspeicher. Nach dem Science Museum wurden 38 Pegasus I und II verkauft, an Banken, Universitäten sowie Ingenieur- und Forschungseinrichtungen; für die meisten war er der erste Rechner. Chris Burton, Freiwilliger an der Maschine, nennt in einem Beitrag des Museums rund 40 Anlagen, verkauft zwischen 1956 und 1962. Das Museumsstück, Seriennummer 25, wurde 1959 in Manchester gebaut, als einer der ersten Rechner, die bei Ferranti auf einem Fließband entstanden. Es kam 1983 vom University College London ins Museum und wurde laut Burton in seinem Leben mindestens achtmal umgesetzt, zeitweise auch nach Schweden.
Was daran neu war
Entworfen hat ihn nach dem Science Museum Christopher Strachey bei der National Research and Development Corporation; der Katalog schreibt ihm auch die Idee zu, Rechner aus steckbaren Baugruppen zu bauen, erprobt bei Elliott Brothers. Burton beschreibt Hunderte solcher Einschübe von der Größe eines Taschenbuchs mit je zwei oder drei Röhren. Das Unterscheidende war nach beiden Quellen die Bedienung: Stracheys Logik machte ihn leicht zu programmieren; Burton nennt ihn den ersten „user friendly“ Computer, eine Wertung, kein Messwert. Ab 2000 wurde er im Museum alle zwei Wochen vorgeführt, bis zum 29. Juli 2009: An diesem Tag gab es ein kleines Elektrofeuer, alle Vorführungen wurden ausgesetzt. 2010 hieß es, die Maschine sei nie nach heutigen Normen elektrisch geprüft worden und Asbestmaterial müsse entfernt werden; laut Museum beendeten Sicherheitsfragen danach den Betrieb.
Was die Quellen offenlassen: Gut belegt: SMG 1983-1440, CCS Resurrection 48 (Herbst 2009, Erklärung des Museums zum Feuer) und 51 (Sommer 2010, Hewitt, Blyth), Museumsblog von Chris Burton (2015). Stückzahl strittig: 38 (SMG) oder rund 40 (Burton). Die Zuschreibung der Baugruppen-Idee an Strachey steht nur im SMG-Katalog. Ein endgültiges Stilllegungsdatum nennt nur Wikipedia (2014); weggelassen.