1960 · Interactive Transistor Computer · Werk 1167 von 1.871
A research laboratory in Cambridge, Massachusetts, late at night, the room dark apart from a green-shaded desk lamp, a row of tall equipment racks in pale blue-green teal with beige panels, at the centre a paper tape reader above a sloping teal control panel with long rows of small toggle switches and tiny glowing lamps, beside the racks a cabinet of teal metal doors holding a round cathode-ray screen with a scatter of small glowing points, a pale blue typewriter on a round table, two hands in rolled flannel shirt sleeves at the switches, a coil of paper tape on the shelf, every surface plain and unmarked.
Wofür es benutzt wurde
Der PDP-1 von Digital Equipment war ein Rechner in 4 Schränken, den ein Benutzer selbst bediente: 4.096 Wörter Kernspeicher à 18 Bit, 5 Mikrosekunden Zykluszeit, ein Kathodenstrahlschirm am Platz, Lichtstift und Magnetband als Zubehör. Die Entwurfsarbeit begann im August 1959, ein Vorführgerät lief im Dezember 1959 auf der Joint Computer Conference in Boston; die erste Maschine ging im November 1960 an die Beratungsfirma Bolt, Beranek and Newman in Cambridge, Massachusetts. Belegte Anwender sind unter anderem das Lawrence Livermore Laboratory, Atomic Energy of Canada und International Telephone and Telegraph; 2 Geräte gingen an die US-Luftwaffe. Der Preis betrug 120.000 Dollar.
Was daran neu war
DECs eigene Chronik nennt den PDP-1 den ersten kleinen, interaktiven Rechner der Welt — das ist die Darstellung des Herstellers, kein geprüfter Vorrang; der Vorläufer TX-0 am MIT arbeitete bereits transistorisiert. Belastbar ist der Unterschied in Preis und Bedienung: 120.000 Dollar und ein Bildschirmarbeitsplatz; "Digital at Work" überschreibt seine Angaben mit "Nothing as Affordable at the Time". Der Widerhaken: Der aufwendigste Hack seiner Zeit war nach "Digital at Work" kein Auftrag, sondern Spacewar!, von Steve Russell und seinem Kreis geschrieben, dem ein weiterer Programmierer die Schwerkraft für Schiff und Geschoss hinzufügte. Nach der Angabe aus "Digital at Work" entstanden 50 Stück.
Was die Quellen offenlassen: Die Stückzahl 50 stammt nach ed-thelen aus "Digital at Work"; die Übersichtstabelle derselben Seite lässt das Feld leer. Das Jahr von Spacewar! nennen die benutzten Quellen nicht, deshalb steht hier keines. "Erster kleiner interaktiver Rechner" ist die Formulierung von DECs eigener Chronik.