The computing room of a mathematics institute at a university in the Ruhr at noon in winter, white snow light from a wide window, pale green linoleum, olive-green steel desks with chrome handles, on the left two beige typewriter terminals, paper tape running into a wire basket, at the centre a console desk with a black panel of small cream keys, every key blank and every surface plain and unmarked, behind it a glass wall of open cabinets with light grey instrument boxes and dense rows of red-brown transistor circuit boards, the cabinet tops bare, a side table with a roller shutter, a hand in a knitted wool sleeve pressing one key.
Wofür es benutzt wurde
Die Z23 war der erste Transistorrechner der Zuse KG in Bad Hersfeld, im Programm seit 1961. Zum Aufbau gehören Steuerwerk, Rechenwerk, Netzteil, ein Bedienpult und 2 Beitische mit Zusatzgeräten; das Gerät im ZCOM Zuse-Computer-Museum misst 187 × 370 × 80 cm und kam von der Ruhr-Universität Bochum. Gespeichert wurde in einem Kernspeicher und auf einer Magnettrommel. Der Grundpreis lag bei 180.000 DM; gebaut wurden 98 Stück.
Was daran neu war
Kennzeichnend ist nicht ein neues Rechenverfahren, sondern die Verträglichkeit nach hinten: Die Z23 war zur röhrenbestückten Z22 abwärtskompatibel — dieselbe Kundschaft, dieselben Programme, durch die Transistoren aber deutlich schneller (ZCOM). Der Widerhaken steckt genau darin: Neue Bauelemente saßen in einer alten Architektur, und eben diese Maschine wurde nach ZCOM das erfolgreichste Produkt Zuses. Für 180.000 DM Grundpreis bekam ein Kunde im Kern eine schnellere Z22; gebaut wurden 98.
Was die Quellen offenlassen: Der Titel nennt kein Modell; Jahr 1961 und die Gattung "Transistorrechner" führen auf die Zuse Z23. Trifft das Bild eine andere Anlage — denkbar wäre ein Olivetti Elea mit seinen Pultmöbeln —, muss der Text ersetzt werden. Speichergrößen, Transistorzahl und Taktfrequenz nennt das Objektblatt des ZCOM nicht.