1975 · Plug-Compatible Mainframe · Werk 1188 von 1.871
A computer room on an upper floor in Manhattan on a rainy spring evening, wet brick facades and blurred street lights beyond a tall window, under cool fluorescent light on a raised floor an open black frame on casters one point six metres tall, in its middle seven rows of three clear-framed circuit modules densely set with small square gold-coloured chip carriers under tiny ribbed cooling caps, a black panel with tiny red lamps across the top, plain white slide-in units at the right, black flaps below, every surface plain and unmarked, a hand with a slim steel flashlight shining onto one gold module.
Wofür es benutzt wurde
Der 470V/6 war ein Austauschprozessor für den IBM System/370 Modell 168: er lief mit der Software von System/360 und System/370 und an deren Peripherie, ohne Änderungen an Betriebssystem oder Anwenderprogrammen. Der Kaufpreis begann bei 3.750.000 Dollar für eine Zentraleinheit mit 16 Kanälen und 1 Megabyte Speicher. Die ersten Anlagen von 1975 standen beim Institute for Space Studies der NASA, das einen 370/165 ersetzte, an der University of Michigan im August 1975, an der Texas A and M University am 1. Oktober 1975 und bei der Computer Usage Corporation; im Dezember 1975 waren 4 Geräte installiert, im August 1977 meldete Amdahl 55. Die Umfrage von 1977 nennt als Arbeit: Vertragsdaten bei 2 Versicherern, wissenschaftlich-technische Rechnungen und Verwaltung an 2 Universitäten, Abrechnung in einem Servicebüro, Wagenladungen bei einer Eisenbahn, mit 110 bis etwa 500 Terminals. Der Widerhaken: IBMs 3033 vom März 1977 kostete etwa 3.380.000 Dollar - Amdahl senkte den Preis eines 470V/6-II mit 4 Megabyte von 4.635.000 auf 3.280.000 Dollar.
Was daran neu war
Architektonisch war nichts neu, und das war der Zweck. Kennzeichnend war die Bauweise: emittergekoppelte Logik in Großintegration mit Schaltzeiten um 600 Pikosekunden, 32 Nanosekunden Maschinenzyklus, die etwa 150.000 Schaltungen des Systems auf 51 Mehrchipträgern, jeder mit aufgelötetem Kühlstummel im Luftstrom, und dadurch etwa ein Drittel der Stellfläche des IBM-Konkurrenten bei nach Amdahls Angabe doppelter interner Geschwindigkeit. Dazu gab Amdahl den Nutzern Zugriff auf Hardware-Algorithmen und baute Messpunkte für Hardwaremonitore ein. Datapro nennt ihn den ersten plug-kompatiblen IBM-Prozessor. Nachgezogen wurde schnell: Itel mit Geräten von National Semiconductor und Control Data mit der von IPL Systems gebauten Omega 480.
Was die Quellen offenlassen: Zwei Daten für die erste Lieferung: Mai 1975 im Datapro-Bericht von Dezember 1975, Juni 1975 in der Ausgabe von September 1977 - zwei Zähler, nicht aufgelöst. Keine Gesamtstückzahl belegt; nachweisbar 4 Geräte Ende 1975 und 55 im August 1977. Dass der IBM 370/168 wassergekühlt gewesen sei, steht in keiner benutzten Quelle; dort ist nur allgemein von Flüssigkeitskühlung sehr großer IBM-Anlagen die Rede. Dem Erstanspruch von Datapro widerspricht keine benutzte Quelle.