The Turquoise Band

1977 · Virtual Memory Minicomputer · Werk 1192 von 1.871

The machine room of a university on a winter evening, seen through a tall glass wall from a dim corridor, inside under white fluorescent light a double cabinet one and a half metres high with cream-white doors with fine ventilation slots and small locks, across its top a turquoise band above a dark grey band, both plain and unmarked, at its upper right a narrow panel with a key switch and small glowing lamps, a hand turning the key, two terminals on a table glowing soft green with blurred lines, grey tape reels stacked on a trolley, warm corridor lamps mirrored in the glass.

Wofür es benutzt wurde
Der VAX-11/780 war ein 32-Bit-Mehrplatzrechner, angekündigt am 25. Oktober 1977; DEC wollte ihn nach Datapro zunächst auf wissenschaftliche und industrielle Märkte richten. Der Datapro-Bericht M11-384-40 vom Mai 1978 nennt bis zu 64 gleichzeitig arbeitende Dialognutzer neben mehreren Stapelströmen, bis zu 96 Anschlussleitungen, mindestens 128 Kilobyte Arbeitsspeicher, ausbaubar auf 2 Millionen Byte fehlerkorrigierenden MOS-Speicher über 2 Steuerungen, und einen Zwischenspeicher von 8 Kilobyte mit einer wirksamen Zugriffszeit von 290 Nanosekunden. Für Peripherie gab es einen Unibus mit 1,5 Millionen Byte je Sekunde und bis zu 4 Massbus-Adapter mit je 2 Millionen Byte je Sekunde. Die 3 Standardausstattungen kosteten 128.600, 153.000 und 185.000 Dollar.
Was daran neu war
Was er konnte: 4 Milliarden Byte virtuelle Adressen mit vollständigem Nachladen auf Anforderung, ein einzelnes Programm durfte 32 Millionen Byte groß werden. Dazu lief ein zweiter Befehlssatz, eine Teilmenge des PDP-11-Satzes ohne Gleitkomma- und privilegierte Befehle; nach Datapro wurden beide Befehlssätze nicht nachgebildet, sondern steckten in Mikrocode und Logik des Prozessors. Darin liegt die Umkehr: Der Ausweg aus der Adressgrenze der eigenen PDP-11 musste die alte Maschine mitnehmen. Was ein Befehl kostete, maßen Emer und Clark 1984 an einer gemischten Last: Der durchschnittliche VAX-Befehl brauchte gut 10 Zyklen, in Tabelle 8 genau 10,593, bei einer Mikrobefehlszeit von 200 Nanosekunden.

Was die Quellen offenlassen: Der Datapro-Bericht widerspricht sich bei der günstigsten Ausstattung: Der Text nennt 256 Kilobyte Speicher, die Preistabelle auf der folgenden Seite 128 Kilobyte; hier steht die Tabellenangabe. Emer und Clark nennen keinen MIPS-Wert, nur Zyklen je Befehl, deshalb steht hier keine Leistung in Befehlen je Sekunde. Ein Datum der ersten Lieferung nennt keine der beiden Quellen.

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