The Yellow Plume

1918 · Copper Smelter Smokestack · Werk 1220 von 1.871

A broad valley in the Montana Rockies on a hot dry afternoon at the end of summer, hard sunlight from the west, on a bare hill above a copper smelter a freestanding round brick smokestack of immense height, tapering gently toward its mouth, its fresh brick an even pale buff with fine horizontal mortar lines, standing on an octagonal concrete base with tall narrow openings at its corners, from its mouth a long yellow-grey plume of smoke drifting low across the whole valley, in front a split-rail fence, withered brown pasture and bare grey pine trunks on the slope, the smelter halls small and hazy far below the hill, snow-streaked ridges beyond.

Wofür es benutzt wurde
Der Schlot gehörte zur Washoe-Hütte der Anaconda Copper Mining Company in Anaconda, Montana; ein verlängerter Hauptkanal führte ihm den Rauch aller Öfen zu, der bis dahin in einen 300 Fuß hohen Ziegelschlot gegangen war. Engineering News-Record beschrieb den Bau im Oktober 1919: ein achteckiger Betonsockel, 30 Fuß über dem Gelände, darauf 555 Fuß Mauerwerk, zusammen 585 Fuß; verbaut wurden rund 17.000 Tonnen Radialsteine aus feinen Flotationsrückständen und Sand, im Schornstein 10.350 und im Sockel rund 5.100 Fass Portlandzement. Das Bauwerk war Ende 1918 fertig, an die Anlage angeschlossen wurde es erst im Frühsommer 1919.
Was daran neu war
Höhe war an diesem Ort nichts Neues - 1902 ging die Hütte nach Harkins und Swain mit vier je 225 Fuß hohen Stahlschloten in Betrieb, und von Februar bis September 1903 baute die Firma nach dem Tierarzt D. E. Salmon neue Kanäle und einen 300 Fuß hohen Schornstein auf dem Berghang. Neu war der Maßstab, und mit ihm kippte der Zweck: Harkins und Swain fanden 1907, der hohe Schlot habe die Arsenablagerung in der Nähe verringert, das Arsen aber über eine größere Fläche verteilt. Ihre Rauchanalyse gibt 59.270 Pfund Arsentrioxid und 4.636.000 Pfund Schwefeldioxid je Tag an.

Was die Quellen offenlassen: Harkins und Swain trennen die vier 225-Fuß-Schlote von 1902 klar vom 300-Fuß-Schlot von 1903. Weitere Bauzahlen der HMdb-Tafeln (Zementsäcke, Formsteine, Bautage, 570 Quadratmeilen) ließen sich nicht nachprüfen und fehlen. Die Mengenangaben zu Arsen und Schwefeldioxid sind Messwerte von Harkins und Swain, keine amtliche Statistik.

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