2014 · Smart Electricity Meter · Werk 1236 von 1.871
The stairwell of an old apartment house in Vienna on a bright September afternoon, sunlight from a tall window onto worn stone steps and a wrought-iron banister, in the cream-painted wall an open white steel meter cabinet, inside a new electricity meter twenty-five centimetres tall, a white plastic housing with strongly rounded corners, at the top a small grey display window with a faint blank pale glow, two round white buttons with a thin red sealing wire, a small round black optical eye, two long beige push keys, a large smooth lower cover, every surface plain and unmarked, a technician's hand in a blue sleeve holding a screwdriver.
Wofür es benutzt wurde
Ein intelligentes Messgerät ersetzt den älteren Stromzähler: Es speichert und überträgt Verbrauchswerte, kann die Leistung begrenzen und die Anlage abschalten. In Österreich regelt die Intelligente Messgeräte-Einführungsverordnung den Einbau. Die Fassung von 2012 (BGBl II 138/2012) verlangte bis Ende 2015 10 Prozent und bis Ende 2017 70 Prozent aller Kunden. Die Novelle 2014 (BGBl II 323/2014) strich die Quote für 2015 und verlangte stattdessen bis Ende 2015 nur noch einen Projektplan. Seit der Novelle 2017 gilt: Lehnt ein Endverbraucher die Messung mit einem intelligenten Messgerät ab, hat der Netzbetreiber dem zu entsprechen; das Gerät ist dann so einzustellen, "dass keine Monats-, Tages- und Viertelstundenwerte gespeichert und übertragen werden", Abschaltfunktion und Leistungsbegrenzung werden deaktiviert (E-Control).
Was daran neu war
Neu ist nicht die Messung, sondern die Fernauslesung in Viertelstundenschritten und die gesetzliche Frist dazu. Die Fristen wurden mehrfach verschoben: Nach der Novelle 2017 (BGBl II 383/2017) sollten bis Ende 2020 mindestens 80 Prozent und bis Ende 2022 mindestens 95 Prozent der Zählpunkte ausgestattet sein. Tatsächlich zählte die Behörde Ende 2016 519.299 Geräte (8,5 Prozent), Ende 2017 728.477 (11,9 Prozent) und Ende 2018 953.302 (15,4 Prozent). Der Widerhaken: Das Gerät kann mehr, als es darf. Die Wiener Netze begannen den Tausch bei rund 1,6 Millionen Haushalten und Unternehmen erst 2018 und meldeten die 95 Prozent am 2. Dezember 2024; für die Anzeige der Viertelstundenwerte des Vortages geben sie 5,5 Prozent ihrer Kundschaft an, mit steigender Tendenz.
Was die Quellen offenlassen: Rechtsstand und Zählerzahlen stammen aus Monitoringberichten der Regulierungsbehörde E-Control, die Wiener Zahlen aus einer Presseaussendung der Wiener Netze. Für 2014 und 2015 nennt E-Control keine Einbauzahlen. In Wien begann der Massentausch erst 2018; ein Gerät dieser Art 2014 in einem Wiener Stiegenhaus wäre eine frühe Einzelinstallation, die in den Quellen nicht beschrieben ist.