The Polished Skin

1936 · All-Metal Twin-Engine Airliner · Werk 1250 von 1.871

The concrete apron of an airport in Florida on a late summer evening, low golden sun on the fuselage, a twin-engined all-metal airliner, its polished bare aluminium skin with fine rivet rows, a plain dark blue band with a thin red edge along the row of rectangular cabin windows, a dark blue nose, two radial engines in blue cowling rings edged in red, three-bladed metal propellers standing still, a plain dark blue tail fin, the fuselage plain and unmarked from nose to tail, a wheeled boarding stair at the rear door, a baggage cart with brown leather suitcases, a mechanic in grey overalls seen from directly behind at an engine cowling.

Wofür es benutzt wurde
Zweimotoriges Ganzmetall-Verkehrsflugzeug der Douglas Aircraft Company im Linienverkehr. 21 Sitze, 2 Sternmotoren Wright SGR-1820 mit je 1.000 PS, Grundreichweite 1.500 Meilen. Die Vorgänger trugen weniger: die Boeing 247 von 1933 nahm 10 Passagiere, die Douglas DC-1 12, die daraus gestreckte DC-2 14. American Airlines hatte eine größere Fassung mit Schlafplätzen bestellt, den Douglas Sleeper Transport; die Tagesversion mit 21 Sitzen wurde als DC-3 bekannt. 1939 entfielen nach Angaben des Smithsonian 90 Prozent des weltweiten Luftverkehrs auf DC-3.
Was daran neu war
Sie konnte, was die 10- bis 14-sitzigen Vorgänger nicht konnten: genug zahlende Fahrgäste tragen, um ohne Subvention Geld zu verdienen. Das Smithsonian nennt sie das erste Verkehrsflugzeug, das ohne Zuschüsse rentabel flog, und schreibt American-Airlines-Chef C. R. Smith das Urteil zu, es sei das erste Flugzeug gewesen, das allein mit Passagieren Geld verdienen konnte. Bestellt war die Schlafwagenfassung, durchgesetzt hat sich die Tagesversion ohne Betten. Für den Flug Los Angeles–New York nennt das Smithsonian 160 Dollar einfach und 288 Dollar hin und zurück, auch mit Schlafplatz.

Was die Quellen offenlassen: Die beiden Smithsonian-Seiten nennen für den Erstflug 1935 beziehungsweise 1936; welche Fassung jeweils gemeint ist, sagen sie nicht. Die Zahl von über 160 noch fliegenden Maschinen stammt laut Smithsonian von DC-3-Enthusiasten, nicht aus einem Register, und steht deshalb nicht im Text. Zur Fluggesellschaft auf dem Bild sagen die Quellen nichts.

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