The Swallow under the Pines

1944 · Twin-Jet Aircraft · Werk 1253 von 1.871

A clearing in a pine forest at the edge of an airfield in Bavaria on a damp autumn afternoon, soft grey light on wet sand, a single-seat twin-jet aircraft half hidden under heavy camouflage netting that drapes over its whole rear fuselage, tail and fin, a long slender fuselage, a smooth pointed bare nose free of any propeller, swept wings with two long tube-shaped jet pods slung beneath, each open at the front in a round dark intake, a framed glass canopy, a nose wheel, the visible aircraft in plain uniform grey-green paint, a wooden ladder against one pod, a mechanic in dark overalls seen from directly behind lifting a steel toolbox.

Wofür es benutzt wurde
Strahljagdflugzeug mit 2 Triebwerken Junkers Jumo 004 B von je 8,8 kN, bewaffnet mit 4 Maschinenkanonen MK 108 und bis zu 24 Raketen R4/M; Höchstgeschwindigkeit 870 km/h in 6.000 m Höhe. Gebaut wurde in unterirdischen Anlagen, Autobahntunneln und Waldfabriken. Das Deutsche Museum nennt für sein Exemplar mit der Werknummer 500071 die Endmontage im Waldwerk „Stauffen“ bei Obertraubling, die Flügel aus dem Engelberg-Tunnel bei Stuttgart, die Triebwerke aus dem Nordwerk am Kohnstein und den Rumpf aus der Untertagefabrik „Bergkristall“ in St. Georgen an der Gusen. Bis April 1945 entstanden etwa 1.400 Maschinen, von denen nur etwa ein Drittel zum Einsatz kam.
Was daran neu war
Sie flog schneller als die Kolbenjäger der Gegenseite und kam nach Angaben des Imperial War Museum einige Monate vor der Gloster Meteor zur Truppe, die im Juli 1944 bei der No. 616 Squadron in Dienst ging; im Luftkampf trafen die beiden Muster nie aufeinander. Der Preis steckte im Triebwerk: Das Deutsche Museum nennt eine Auslegung auf etwa 25 Betriebsstunden, gewählt, um mit ungelernten Arbeitskräften die Stückzahlen zu schaffen - durch schlechte Fertigungsqualität hielten viele nur etwa 10 Stunden. Alliierte Schätzungen kommen auf etwa 150 Abschüsse. Bei der Produktion wurden massenhaft Zwangsarbeiter und KZ-Häftlinge eingesetzt; Tausende starben an schlechter medizinischer Versorgung, Unterernährung, Folter und Mord.

Was die Quellen offenlassen: Die Zahl von etwa 150 Abschüssen gibt das Deutsche Museum ausdrücklich als alliierte Schätzung an. Das Imperial War Museum sagt nur, die Me 262 sei einige Monate vor der Meteor in Dienst gegangen, ohne Datum für den ersten Einsatz; dieses Datum fehlt deshalb im Text.

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