Twenty-One Layers

1969 · Lunar Pressure Suit · Werk 1267 von 1.871

The sewing hall of a suit works in Delaware on a winter morning, long rows of fluorescent tubes, on a broad wooden table a half-finished white pressure suit laid out flat, its off-white woven glass-fibre cloth stitched with pockets and soft folds, the cut edges showing many thin layers of rubber, nylon and silvery film, at the chest two round connector fittings of anodised aluminium, one red and one blue, beige webbing straps, an industrial sewing machine, spools of white thread, steel shears, a seamstress in a pale cardigan seen from directly behind, face turned fully away, her two hands guiding a seam under the presser foot.

Wofür es benutzt wurde
Der Druckanzug der Apollo-Mondflüge, gefertigt von ILC Industries. Die Besatzungsversion EV trugen Kommandant und Mondfährenpilot, die Version IV der Pilot des Kommandomoduls. Laut NASA-Bericht TN D-8093 war das A7L das Endmodell für Apollo 7 bis 14; der Anzug mit Thermo- und Meteoritenschutzhülle wog 19,69 kg, der Betriebsdruck lag bei 26 plus/minus 1,7 kN/m². Ausgelegt war er nach demselben Bericht für eine Notrückkehr im Kommandomodul von bis zu 115 Stunden, getragen über der Dauerunterwäsche oder der Flüssigkeitskühlgarnitur. Als Temperaturgrenze für den Anzug mit Schutzhülle nennt TN D-8093 plus/minus 250 Grad Fahrenheit.
Was daran neu war
Kennzeichnend war der Aufbau in Schichten. TN D-8093 beschreibt die für Apollo 7 gewählte Hülle mit 7 Lagen gegittertem Kapton, getrennt durch 6 Lagen Beta-Marquisette über einer gummierten Nylon-Innenlage. Für Apollo 10 bis 14 wurde umgebaut: Innenlage, 5 Lagen aluminisiertes Mylar, 4 Lagen Dacron-Vlies als Abstandhalter, 2 Lagen aluminisiertes Kapton auf Beta-Marquisette, außen teflonbeschichtetes Beta-Gewebe. Anlass der Umstellung auf nicht brennbare Stoffe war nach demselben Bericht der Unfall Apollo 204. Der Widerhaken steht im Bericht selbst: Das gegitterte Kapton hatte sehr geringe Reißfestigkeit, die Beta-Marquisette war schwer zu schneiden und zu säumen, und später mussten Teflonflicken gegen Abrieb aufgesetzt werden.

Was die Quellen offenlassen: Die Zahl der Lagen ist nicht einheitlich belegt. TN D-8093 listet die Lagen auf, nennt aber keine Gesamtzahl; das Smithsonian gibt für einen A7L-EV-Anzug "etwa 26 Lagen" an. Die Lagenzahl 21 trägt keine der benutzten Quellen.

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