The Three Petals

1975 · Androgynous Docking Module · Werk 1269 von 1.871

A high assembly hall of a spacecraft works in southern California on a spring afternoon, fluorescent lamps, on a steel stand a horizontal cylinder three metres long wrapped in crinkled silvery foil with dark tape strips, above it two polished spherical tanks on a tubular frame, beneath it a large grey box, at its front a heavy ring of bolts and rods with three guide petals angled outward, facing it on a wheeled cart a pale green ring with three petals, two pairs of hands in white cotton gloves bringing the rings together, a technician in a white coat seen from directly behind, face turned fully away, every surface plain and unmarked.

Wofür es benutzt wurde
Das Kopplungsmodul des Apollo-Sojus-Projekts, gebaut von der Space Division von Rockwell International in Downey, Kalifornien. Nach dem NASA-Merkblatt 75-9 war es etwa 1,5 m im Durchmesser und 3 m lang und diente als Luftschleuse für 2 Mann zugleich: Apollo führte reinen Sauerstoff bei 5 psi, Sojus ein Stickstoff-Sauerstoff-Gemisch bei 14,7 psi, im gekoppelten Zustand auf 10 psi gesenkt. Gebaut wurde es aus dickem Aluminiumblech statt aus Wabenkern, was die Baukosten senkte. Am sojusseitigen Ende saß das gemeinsame Kopplungssystem, am anderen die Sonde-Trichter-Kopplung aus dem Mondprogramm.
Was daran neu war
Das System war androgyn: Nach der Rockwell-Veröffentlichung von W. L. Swan jr. (NASA-Bericht, Juli 1976) kann jede Einheit mit jeder gleichen oder verträglichen Einheit koppeln, und jede Seite kann die aktive sein - im Flug war Apollo bei der ersten Kopplung aktiv, Sojus bei der zweiten. 3 gleichmäßig verteilte, um 45 Grad gestellte und an der Spitze leicht verjüngte Führungen richteten seitlich und winklig aus; 3 Fanghaken waren mit je 600 kg belastbar, die 8 Strukturverschlüsse erzeugten je Hakenpaar 4.370 bis 7.374 Pfund Anpresskraft an der Schnittstelle, die Grundstruktur hatte 1.530 mm Außendurchmesser. Jede Seite baute ihre eigene Hardware nach gemeinsam festgelegten Schnittstellen. Der Widerhaken: Der Nachfolger APAS-89, 1989 öffentlich gezeigt, drehte die Blütenblätter nach innen, um den Rand für Leitungen frei zu bekommen.

Was die Quellen offenlassen: Das Wort "Blütenblatt" benutzt der Rockwell-Bericht nicht; er spricht von 3 Führungen. Das NASA-Merkblatt 75-9 nennt das System "universal", nicht androgyn, und gibt keine Masse des Moduls an. Die Angaben zu APAS-89 stammen aus einem Fachaufsatz im Space Review (Juni 2026), nicht aus einer Primärquelle.

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