1993 · Corrective Space Camera · Werk 1272 von 1.871
Open space high above the Earth in hard white sunlight against a black sky, the curved side of a large orbiting telescope wrapped in crinkled silver foil with patches of gold foil, an open rectangular bay in its flank, two hands in thick white spacesuit gloves easing a large fan-shaped wedge of black anodised metal into the bay, the wedge two metres across with rows of rivets, curved silver pipes and copper-coloured cables along its side, a silver handrail at its edge, a flat white radiator plate forming its outer face, every surface plain and unmarked, a white webbing tether, far below the blue ocean and white cloud bands of the Earth.
Wofür es benutzt wurde
Die zweite Weitwinkel- und Planetenkamera des Hubble-Teleskops, gebaut am Jet Propulsion Laboratory in Pasadena unter John Trauger. Eingebaut wurde sie bei der ersten Wartungsmission, Start im Dezember 1993, 7-köpfige Besatzung, 5 geplante Außeneinsätze; sie ersetzte die erste Kamera WF/PC-1. Ein Pyramidenspiegel teilt das Feld in 4 Viertel, jedes auf einen eigenen CCD mit 800 mal 800 Pixeln: 3 Weitwinkelkanäle mit f/12,9, 0,0996 Bogensekunden je Pixel und 80 mal 80 Bogensekunden Feld, dazu 1 Planetenkanal mit f/28,3, 0,0455 Bogensekunden je Pixel und 36 mal 36 Bogensekunden Feld.
Was daran neu war
Die Korrektur steckte im Gerät selbst. Nach dem Instrumentenhandbuch des STScI trägt jeder der 4 Cassegrain-Umlenkwege einen gleich großen, entgegengesetzten Fehler ein; die stark asphärischen Sekundärspiegel heben die Kugelgestaltabweichung des Hauptspiegels auf, sodass die Punktabbildung nahe an das kommt, was für WF/PC-1 erwartet worden war. Daneben flog auf derselben Mission eine zweite, andere Lösung: COSTAR von Ball Aerospace hatte keine Detektoren, sondern klappte kleine Spiegel vor 3 andere Instrumente und ersetzte dafür das High Speed Photometer. Der Widerhaken: Die Kamera war laut NASA-Pressemappe ein ab 1985 entwickeltes Reservegerät, und der behobene Fehler war winzig - die Hubble-Seite der ESA nennt den Spiegelrand etwa 2 Mikrometer zu flach.
Was die Quellen offenlassen: Den Beinamen "Brille des Teleskops" ordnen die Quellen keinem Gerät zu; die NASA-Mappe vergleicht die Korrekturoptiken allgemein mit Brille oder Kontaktlinsen; dargestellt ist das keilförmige Radialinstrument, also WFPC2. Die Größe des Fehlers wird unterschiedlich ausgedrückt: Die NASA-Mappe sagt ein Fünfzigstel einer Haaresbreite, die ESA etwa 2 Mikrometer. Die Masse von WFPC2 ist in der Mappe nur schlecht lesbar und daher hier nicht genannt.