Charlotte Dundas towing two loaded barges along the Forth and Clyde Canal, single stern paddle wheel turning in a recess cut into the wooden hull, horizontal cylinder driving a crosshead.
Wofür es benutzt wurde
Der Schlepper von 1803 — nicht zu verwechseln mit Symingtons Boot von 1801 — entstand auf Betreiben von Lord Dundas, dem Governor der Forth & Clyde Canal Company: Rumpf von John Allan in Grangemouth, Maschine von der Carron Company, erste Fahrt am 4. Januar 1803. Er sollte Lastkähne dort ziehen, wo sonst Pferde am Treidelpfad gingen. Am Montag, dem 28. März 1803, schleppte er nach dem Bericht des Glasgow Courier vom 31. März zwei beladene Fahrzeuge, "burden of both not less than one hundred and thirty tons", von Schleuse 20 über 18½ Meilen nach Port Dundas in Glasgow, in neun Stunden und fünfzehn Minuten, fast den ganzen Tag gegen kräftigen Gegenwind. Gekostet hatte er nach Angabe des National Maritime Museum 3.000 Pfund.
Was daran neu war
Symingtons Patent Nr. 2544 von 1801 beschreibt — nummerierte Ansprüche kannte das britische Patentwesen damals nicht — eine Maschine, die Drehbewegung erzeugt "without the interposition of a lever or a beam". Der liegende, doppeltwirkende Zylinder von 22 Zoll Bohrung und vier Fuß Hub arbeitete über die Kolbenstange direkt auf die Kurbel; wo Balanciermaschinen hoch und kopflastig bauten, passte diese flach in einen Kanalrumpf. Das Schaufelrad saß in einer Aussparung im Heck, nach Angabe des National Maritime Museum gerade deshalb, um die Ufer zu schonen. Nachbestellt wurde trotzdem nichts. Museums Victoria nennt als Gründe den Wellenschlag an den Ufern und ausdrücklich die Kosten der Versuche, das National Maritime Museum dagegen den Widerstand der Treidelpferd-Unternehmer; ein zeitgenössisches Dokument dazu ist nicht bekannt. Der Rumpf diente später ohne Maschine als Baggerschiff; 1861 wurde er nach Angabe des National Maritime Museum abgewrackt.