Belle of Louisville

1914 · Stern Wheel Drive · Werk 173 von 1.871

Belle of Louisville, 1914, Stern Wheel Drive

The stern wheel of the Belle of Louisville turning on the Ohio River, wooden buckets set between steel arms, pitman rods reaching forward to the engine, water boiling under the fantail.

Wofür es benutzt wurde
1914 bei James Rees and Sons in Pittsburgh als Idlewild gebaut, ab Januar 1915 Fährboot zwischen Memphis und Hopefield Point in Arkansas. Für Ausflugsfahrten ließ die Steamboat Inspection Service bis zu 1.600 Passagiere zu. Ab 1931 brachte sie von Louisville aus Ausflügler zum Vergnügungspark Fontaine Ferry und nach Rose Island. Im Zweiten Weltkrieg schob sie Ölleichter auf Mississippi und Ohio und diente zugleich als USO-Treffpunkt für Soldaten. Am 24. Mai 1962 ersteigerte Jefferson County das Boot für 34.000 Dollar; am 14. Oktober 1962 wurde es auf den Namen Belle of Louisville getauft.
Was daran neu war
An ihr war nichts neu, und das ist der Punkt. Die American Society of Mechanical Engineers beschreibt ihren flachbödigen Rumpf mit Hogchain-Verspannung ausdrücklich als kennzeichnend für Hunderte von Flussdampfern des 19. und 20. Jahrhunderts. Ihre Bedeutung liegt allein im Überleben: Sie ist der älteste betriebsfähige Western-Rivers-Dampfer, National Historic Landmark und seit 2010 Historic Mechanical Engineering Landmark der ASME. Der Widerhaken: Das schmucklose Arbeitsboot, beim Kauf als Marlow's Folly verspottet, verlor 1963 sein erstes Great Steamboat Race gegen die Delta Queen — und hat sämtliche prächtigeren Konkurrentinnen überdauert.

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