The stokehold of the Olympic with double ended boilers facing each other across the plates, firemen swinging shovels into open furnace doors, heaped coal, ash hoists and water gauges on the bulkhead.
Wofür es benutzt wurde
159 Feuertüren: 24 doppelendige Kessel mit je sechs und fünf einendige mit je drei Feuerungen, verteilt auf sechs Kesselräume (britischer Wreck-Commissioner-Bericht von 1912 zur Schwester Titanic; Raumaufteilung nach "The Shipbuilder" 1911). Auf der Schwester Titanic waren dafür 159 Heizer und 73 Trimmer gemustert (Encyclopedia Titanica), in Wachen von vier Stunden bei acht Stunden Freizeit; die Trimmer schaufelten die Kohle in den Bunkern und karrten sie zu den Kesselräumen. Bruce Ismay nannte 1912 unter Eid vor dem US-Senat für die Titanic bei 70 Umdrehungen "perhaps 620 to 640 tons" Kohle am Tag, bei voller Fahrt "about 820 tons", und 6.000 Tonnen Bunkerinhalt bei Abfahrt aus Southampton.
Was daran neu war
Neu war die Taktvorgabe von oben. "The Shipbuilder" beschreibt 1911 Kilroys Stoking Indicator: der Ingenieur stellte den Regler auf die gewünschte Feuerungsrate, und elektrische Anzeiger, einer je Kessel, gaben "visible and audible intimation to the fireman at the exact moment when each furnace is to be fired". Wo vorher der Heizer den Zeitpunkt hatte, hatte ihn nun die Maschine. Widerhaken: 1912 wandten die Heizer der Olympic die Sicherheitsfrage gegen die Reederei. Nach titanicofficers.com verließen am 24. April 1912 285 Heizer, Schmierer und Trimmer bis auf drei das Schiff, weil sie die neu an Bord gebrachten Berthon-Faltboote für untauglich hielten; gegen 53 Seeleute, die danach vor Spithead von Bord gingen, befand das Portsmouth Police Court am 5. Mai 1912 "wilful disobedience" nach dem Merchant Shipping Act 1894 für erwiesen und ließ die Männer ohne Strafe gehen.