Winton Motor Carriage

1898 · Runabout with Underfloor Engine · Werk 259 von 1.871

Winton Motor Carriage, 1898, Runabout with Underfloor Engine

A Winton Motor Carriage on a Cleveland street, panelled runabout body with padded bench, single-cylinder engine mounted under the floor, pneumatic tyres on wire wheels, tiller and warning bell.

Wofür es benutzt wurde
Alexander Winton baute in Cleveland Benzinwagen für wohlhabende Amerikaner. Am 24. März 1898 verkaufte er einen an Robert Allison, einen Maschinisten im Ruhestand aus Port Carbon, Pennsylvania; der Preis lag laut Encyclopedia of Cleveland History bei 1.000 Dollar. Im selben Jahr folgten laut Cleveland Historical 21 weitere Wagen; an anderer Stelle nennt dieselbe Seite über hundert verkaufte Wagen für 1898. Ein Foto bei The Henry Ford zeigt einen Winton-Lieferwagen von 1898. Einer der Käufer war James Ward Packard. Er soll sich beschwert haben, und Winton soll ihn aufgefordert haben, es besser zu machen – so die zurückhaltende Formulierung von Cleveland Historical. Am 6. November 1899 stellten die Brüder Packard laut Hagley Museum in Warren, Ohio, ihren ersten Wagen vor.
Was daran neu war
Die Encyclopedia of Cleveland History nennt den Verkauf an Allison den ersten eines amerikanischen Serien-Benzinwagens. Das gilt nur mit dem Zusatz „Serie“: Die Duryea Motor Wagon Company hatte schon 1896 13 gleiche Wagen gebaut. Eine verbreitete Geschichte ist unsicher: Laut Cleveland Historical hatte Allison eine Anzeige in Scientific American gesehen; die bekannte Winton-Anzeige dort erschien laut Rare Newspapers aber erst am 30. Juli 1898, vier Monate nach dem Kauf. Den Wagen schenkte Wintons Nachfolgefirma 1929 dem Smithsonian.

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