Lancashire Loom

1842 · Lancashire Loom · Werk 303 von 1.871

Lancashire Loom, 1842, Lancashire Loom

The Lancashire loom in a Blackburn weaving shed, its weft stop motion and loose reed set among long rows of identical looms standing under a sawtooth shed roof.

Wofür es benutzt wurde
Entstanden in den Brookhouse Mills in Blackburn, Firma Hornby & Kenworthy: William Kenworthy war dort geschäftsführender Teilhaber, James Bullough Aufseher. Das Patent Nr. 8790 datiert vom 14. Januar 1841 und hat zwei Teile, einen Rollentemple und den Schusswächter. Der Stuhl hielt jetzt selbsttätig an, hielt die Warenbreite, nahm auf und ließ ab; was der Weber vor allem noch tun musste, war die Schützen mit vollen Spulen nachzufüllen. Marsden schreibt 1895, vorher habe der geschickteste Weber sich an nicht mehr als zwei Stühle gewagt, bei etwa 120 bis 130 Schuss in der Minute; jetzt seien vier bis sechs Stühle bei 220 bis 260 üblich. Die Queen Street Mill in Briercliffe bei Burnley, 1894 bis 1895 gebaut, enthält rund 308 solcher Stühle.
Was daran neu war
Die Funktion war nicht neu. Ramsbottom und Holt aus Todmorden hatten 1834 mit Patent Nr. 6644 den ersten selbsttätigen Schusswächter patentiert; Marsden urteilt 1895, er sei zwar etwas roh, doch das Wesen der vollkommeneren Vorstellung sei darin. Hornby & Kenworthy selbst hatten 1834 mit Nr. 6619 bereits am schwingenden Blatt gearbeitet, und Clinton G. Gilroy beanspruchte 1844 in seinem Buch die Erfindung für sich, was Marsden für unbelegt hält. Neu bei Kenworthy und Bullough war eine Hemmung, die nach ihren eigenen Worten schon beim Ausbleiben des allerersten Schusses Warenaufnahme und Stuhl gleichzeitig stillsetzt und sich leicht an Webstühle im Allgemeinen anbringen lässt, also nachrüstbar war. Wer zuerst war, ist ungeklärt; belegt ist, dass die Funktion 1834 zuerst patentiert und 1841 durchgesetzt wurde.

Zum Weiterlesen