The Puddler

1800 · Puddling Process · Werk 361 von 1.871

The Puddler, 1800, Puddling Process

A puddler working a reverberatory furnace in an ironworks, long rabbling bar thrust through the working door into the glowing charge, leather apron and wooden clogs, slag pooling at his feet.

Wofür es benutzt wurde
Der Puddler stand zwischen Hochofen und Walzwerk. Im Flammofen, in dem die Steinkohle das Eisen nicht berührt, rührte er die Schmelze mit dem Rührhaken, bis der Kohlenstoff ausgebrannt war; das Bad wurde dabei teigig, und er ballte es zu Luppen, die gezängt und durch Rillenwalzen gezogen wurden. Paul Belford nennt Chargen von 200 bis 220 Kilogramm Roheisen; ein geübter Puddler in South Staffordshire brauchte rund 1.118 Kilogramm Roheisen für 1.016 Kilogramm Puddelstab, gut neun Prozent Abbrand. Es war Facharbeit und wurde bezahlt: Das Bureau of Labor Statistics gibt für Pennsylvania 1860 einen mittleren Tagessatz von 2,34 Dollar an, gegen 1,68 Dollar für den Former und 1,37 Dollar für den Hilfsarbeiter.
Was daran neu war
Das Frischen im kohlebefeuerten Flammofen hatten schon frühere Versuche des 18. Jahrhunderts erprobt; nach Belford machte Corts Patent aber ältere Verfahren wie Stamping and Potting unwirtschaftlich: Der Flammofen löste das Frischen aus der Holzkohlebindung, ohne den Schwefel der Steinkohle ins Eisen zu bringen, und Rillenwalzen zogen die gezängte Luppe zu Stäben aus. Die britischen Patente Nr. 1351 (1783) und Nr. 1420 (1784) beschreiben das. Cort war nicht allein: Peter Onions erhielt im September 1783, zwischen Corts beiden Patenten, das Patent Nr. 1370 auf ein einstufiges Verfahren. Verloren hat Cort dennoch alles, und nicht an die Konkurrenz: Sein Geldgeber Adam Jellicoe, dem er die Patente als Sicherheit für 27.000 Pfund abgetreten hatte, starb 1789 als Defraudant von Marinegeldern. Das Navy Board ging sofort gegen die Firma Cort & Jellicoe vor.

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