Facit T

1932 · Pinwheel · Werk 419 von 1.871

Facit T, 1932, Pinwheel

A Swedish calculating machine with a key-set pinwheel mechanism, ten columns of small round keys arranged in a stepped block across the front, each key cap bearing exactly one digit from 0 to 9, a slim carriage above with a row of numeral windows, each window showing the single digit 0, a lever for clearing at the right, the body in black enamel with nickel fittings, every other surface plain black enamel, standing on a dark baize-covered table before a deep neutral background, a single raking light from the left raking across the stepped bank of keys.

Wofür es benutzt wurde
Sprossenradmaschine mit Zehnertastatur statt Einstellhebeln, gebaut von Facit in Åtvidaberg in Schweden. John Wolff beschreibt, was der Ingenieur Karl Rudin in den 1930er Jahren umbaute: Resultat- und Umdrehungszählwerk stehen oben fest, der Rotor bewegt sich waagerecht darunter - damit entfällt der äußere bewegliche Schlitten, der bei den frühen, Odhner-ähnlichen Facit-Maschinen über das Gehäuse hinausragte. Die Einstellhebel wurden durch eine zweireihige Dalton-Tastatur ersetzt. Das Modell T von 1932 rechnet 9 x 8 x 13 Stellen. Facit hatte nach John Wolff auf seinem Höhepunkt über tausend Beschäftigte und Vertretungen in hundert Ländern.
Was daran neu war
Nicht die Zehnertastatur - Rudin übernahm die zweireihige Dalton-Tastatur. Neu war bei Facit die Verbindung, nach John Wolff eine radikale Konstruktionsänderung: eine Vierspeziesmaschine, bei der die Zahl eingetastet statt über Hebel eingestellt wird und bei der der bewegliche Schlitten verschwindet. Das Centre for Computing History nennt das Modell T von 1932 den Anfang der "inverted" Facit-Sprossenradmaschinen und hält fest, dass dieses Zehnertasten-Grundwerk mit nur kleinen Änderungen fast 40 Jahre in Produktion blieb, von Mitte der 1930er bis in die 1970er Jahre. Die Daten weichen ab: John Wolff nennt die Gründung 1918 in Stockholm und den Anschluss an die Åtvidaberg-Industrien 1924, das Centre for Computing History 1922 als Gründung von AB Åtvidabergs Industrier, in die Facit im selben Jahr eingegliedert wurde. Das Ende kam mit der Elektronik: Facit verkaufte ab 1966 elektronische Rechner aus japanischer Fertigung, und um 1972 waren die Preise gleich.

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