Walther WSR-160

1956 · Pinwheel · Werk 421 von 1.871

Walther WSR-160, 1956, Pinwheel

A compact square pinwheel calculating machine in dark grey enamel, the setting drum recessed into the body with a fan of short levers across its face, a row of numeral windows along the carriage, each window showing the single digit 0, carriage shift keys at the front edge, a plain shield-shaped badge on the front of the body, a crank with a black grip on the right, every other surface plain dark grey enamel, standing on a dark baize-covered table before a deep neutral background, a single raking light from the left raking across the recessed drum.

Wofür es benutzt wurde
Sprossenrad-Vierspeziesmaschine mit Handkurbel von der Walther Büromaschinen GmbH in Niederstotzingen in Württemberg. Das Rechnerlexikon gibt die Produktion mit 1956 bis 1968 an, die Kapazität der WSR 160 mit 10 x 8 x 16 Stellen, das Gewicht mit 4,65 kg bei 33 x 14 x 16 cm; die kleinere WSR 110 rechnete 6 x 6 x 11. Zur Ausstattung gehörten die Rückübertragung aus dem Resultatwerk und ein Schlitten, der ohne Werkzeug abgenommen werden kann. Das Heinz Nixdorf MuseumsForum führt ein Exemplar von 1958 und hält fest, dass der Hersteller sie als Schnellrechenmaschine bezeichnete und sie in großer Stückzahl verkauft wurde. Dieselbe Maschine lief auch als Remington-Rand R540 und als Muldivo-Mentor.
Was daran neu war
Keine neue Bauart - das Sprossenrad war 1956 fast achtzig Jahre alt, und auch die Rückübertragung war nicht neu: die hatte Original-Odhner nach Angabe des Rechnerlexikons schon beim Modell 27. Neu waren Bedienerleichterungen, und eine davon ist datiert: die feststehenden Einstellhebel gehen auf das Patent DE 925432 von Otto Barthelmes aus dem Jahr 1952 zurück. Die Maschine bekam ihre Verbesserungen also spät in der Geschichte der Bauart; 1968 lief die Produktion aus. Und sie war nie nur eine Maschine: ein Werk, drei Namen - Walther, Remington-Rand, Muldivo.

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