Golden Gem Adder

1907 · Chain Adder · Werk 434 von 1.871

Golden Gem Adder, 1907, Chain Adder

A small upright adding machine standing on its base, a narrow column of chain links running behind a slotted nickel faceplate, each link bearing a single digit, a row of small result windows across the top, each window showing the single digit 0, a lever at the side to advance the chain, a clearing knob at the top, every other surface plain bright nickel, the faceplate lettered "Golden Gem", standing on a dark baize-covered table before a deep neutral background, a single raking light from the left raking across the slotted faceplate.

Wofür es benutzt wurde
Ein Kettenaddierer der Automatic Adding Machine Co. in New York, bedient mit einem Griffel, in der Normalausführung siebenstellig. Das Zählwerk dreht nur in eine Richtung; subtrahieren ließ sich nur über Ergänzungszahlen. Das Early Office Museum nennt für 1906 bis 1918 zehn bis fünfzehn Dollar, wobei die Ausführung Gem für fünfzehn Dollar eine Nullstellvorrichtung hatte und die Automatic für zehn Dollar nicht. Ein Firmenbrief von 1908 begleitete ein Gerät, das in Monatsraten von fünf Dollar abzuzahlen war, und bot dem Empfänger zugleich den Weiterverkauf in seiner Gegend an.
Was daran neu war
Gegenüber den Schieberaddierern des Troncet-Typs konnte dieses Gerät das Entscheidende selbst: das Werk überträgt den Zehner, sobald eine Stelle über neun geht, und eine Vorrichtung stellt alles auf Null zurück. Die Zahl dahinter ist groß: nach den Seriennummern schätzt Jaap Scherphuis, dass mehr als 400000 Stück gebaut wurden, von etwa 1904 bis in die 1930er Jahre, möglicherweise länger. Die Jahreszahl 1907 ist dabei keine Einführung, sondern die Datierung von Sammlungsstücken; die Patente stammen von 1904, 1906 und 1907 und die Firma warb mit seit 1904. Der Haken ist der Abstand nach oben: während dieses Gerät zehn Dollar kostete, führte Burroughs nach dem Early Office Museum 1911 achtundsiebzig Modelle zwischen 175 und 850 Dollar.

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