Dorset Street

1871 · The Workshop at his Death · Werk 495 von 1.871

Dorset Street, 1871, The Workshop at his Death

A workshop of 1871 left as its occupant last used it, drawings rolled and stacked in wooden racks to the ceiling, wooden boxes of finished brass parts with plain paper labels shelved along one wall, a long bench swept clean, a lathe beneath a cloth, a hand vice and a few files set in a row at the bench end, the floorboards bare, the room in desaturated greys with the brass warm against them, even flat light from directly overhead.

Wofür es benutzt wurde
1 Dorset Street in Marylebone war Babbages Wohnhaus: 1828 zog er ein, bis zu seinem Tod am 18. Oktober 1871 blieb es seine Adresse. Hier entstanden die Zeichnungen und Notationen der Maschinen. Collier und MacLachlan schreiben, auf dem neuen Grundstück sei eine zweigeschossige feuerfeste Werkstatt von 60 Fuß Länge und 25 Fuß Breite gebaut worden - Werkstattmaße an einem Wohnhaus. Das Computer History Museum nennt Babbage in den 1830er Jahren einen Löwen der Londoner Gesellschaft; seine Samstagsabende waren feste Termine im Kalender, und die Gästeliste überstieg nach Collier und MacLachlan oft 200 Namen.
Was daran neu war
Neu war an dieser Adresse die Verbindung von Werkstatt, Zeichenbüro und Salon: Den fertigen Teil der Differenzmaschine zeigte Babbage nach Collier und MacLachlan jahrelang in einem seiner Salons, vor Gesellschaftspublikum und nicht nur vor Gutachtern. Der Widerhaken steht in Babbages eigenem Buch. Im Kapitel über die Straßenplage in "Passages from the Life of a Philosopher" (1864) schreibt er, ein Viertel seiner Arbeitskraft sei durch diese Plage zerstört worden; in etwa achtzig Tagen habe er 165 Störungen aufgeschrieben, in einem Jahr 104 Pfund für die Abwehr ausgegeben, und weniger als eine von tausend Störungen habe er verfolgt. Dasselbe Haus, zwei Zählungen.

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