An open personnel ledger ruled into columns, short handwritten headings at the top of each column, a run of handwritten dates entered down the last column in the same clerk's hand, a pen and a brass inkwell beside it, a blotter, the ledger on a flat desk beneath a tall window on the left, an electric desk lamp with a green glass shade beside it, steel filing cabinets and a typewriter on a stand behind, the office reaching into shadow with dark unlit figures at the far desks.
Wofür es benutzt wurde
Der marriage bar war die Regel, dass eine Frau mit der Heirat ihre Stelle verlor und dass verheiratete Frauen gar nicht erst eingestellt wurden. Die Wirtschaftshistorikerin Claudia Goldin hat die Verbreitung vermessen: Nach den Erhebungen, die sie auswertet, wollten 1928 61 Prozent der Schulbehörden keine verheiratete Lehrerin einstellen und 52 Prozent keine behalten, die heiratete; 1942 waren es 87 und 70 Prozent. In einer Erhebung von 1931 unter 178 Firmen in Chicago, New York, Philadelphia und Hartford hatten 12 Prozent eine förmliche Regel, Frauen bei der Heirat zu entlassen, und 29 Prozent eine gegen die Einstellung verheirateter Frauen; betroffen waren damit 23 beziehungsweise 36 Prozent der weiblichen Beschäftigten.
Was daran neu war
Technisch war daran nichts neu — neu war, dass die Regel aus dem modernen Personalbüro kam und nicht nur aus alter Sitte. Goldin findet die Heiratsverbote gerade dort, wo damals neue Personalsysteme eingeführt wurden: feste Gehaltsstufen, Aufstieg im eigenen Haus, Entlohnung nach Dienstjahren. Ihre Erklärung: Wo der Lohn mit den Dienstjahren stieg, die Leistung in einfacher Büroarbeit aber kaum, sorgte das Verbot dafür, dass Frauen nach wenigen Jahren gingen und billigeren Anfängerinnen Platz machten. Der Widerhaken: Am strengsten war das Verbot am Vorabend des amerikanischen Kriegseintritts, bei 87 Prozent der Schulbehörden — und binnen eines Jahrzehnts war es fast verschwunden; 1951 nannten noch 18 Prozent ein Einstellungs- und 10 Prozent ein Weiterbeschäftigungsverbot.
Was die Quellen offenlassen: Alle Zahlen stammen aus Claudia Goldins NBER-Arbeitspapier Nr. 2747 (Oktober 1988) und dessen Tabelle 1. Es sind Ergebnisse von Erhebungen, keine Vollzählungen: die Schulzahlen aus Erhebungen der National Education Association, die Firmenzahlen aus zwei Erhebungen des Women's Bureau im US-Arbeitsministerium. Die Werte der Tabellenzeile 1942 beschreibt Goldin als Stand am Vorabend des amerikanischen Kriegseintritts.