The Kibble Palace at the Glasgow Botanic Gardens, a low circular glass dome on slender iron ribs joined to a smaller entrance dome, marble figures standing among tree ferns.
Wofür es benutzt wurde
John Kibble baute das Glashaus in den 1860er Jahren als privaten Wintergarten bei Coulport am Loch Long, ließ es zerlegen und per Lastkahn nach Glasgow bringen. Dort öffnete es 1873 im botanischen Garten - nicht als Gewächshaus, sondern nach einem Vertrag über 21 Jahre mit der Royal Botanic Institution als Konzert- und Versammlungshalle: die Bühne über dem Teich unter der Hauptkuppel, darunter ein versenkter Orchestergraben, 600 Gaslampen für den Abendbetrieb. Zwischen 1873 und 1881 fanden dort Konzerte statt; Disraeli hielt am 19. November 1873 seine Rektoratsrede, Gladstone im Dezember 1879 die seine. Erst 1881 wurde das Haus zum Wintergarten umgewidmet, die Baumfarne kamen in den 1880er Jahren hinein.
Was daran neu war
Was dieses Haus konnte und Kew nicht: umziehen. Es wurde abgebaut, verschifft und in Glasgow vergrößert wieder aufgebaut, eine flache Kuppel über schlüssellochförmigem Grundriss; die Durchmesserangaben gehen auseinander, Canmore nennt 146 Fuß, die schottische Denkmalliste rund 150. Gebaut hat es kein Brückenbauer, sondern die Gewächshausfirma James Boyd & Co. aus Paisley. Die Beweglichkeit hatte ihren Preis: Nach acht der 21 Vertragsjahre kaufte die Institution Kibble mit 10.000 Pfund aus einem Darlehen der Stadt heraus - für ein Haus, das er in Coulport für 15.000 Pfund errichtet hatte. 2003 wurde es erneut zerlegt und nach Yorkshire gefahren, 2006 stand es wieder, über verändertem Grundriss, mit 3.491.000 Pfund Lotteriegeld.