A slim quarto book of 1662 on the oak table of a cloth merchant's counting house in London, the book eighteen centimetres tall, bound in plain brown calfskin with raised bands on a bare spine, lying closed, from its back a large folded table half opened and hanging over the table edge at a flat angle, its surface a grid of fine ruled lines soft in focus, beside the book a thick pile of single weekly sheets tied with coarse string, their faces a grey texture, two hands in dark woollen cuffs with plain linen bands resting on the pile, a pewter inkwell, a quill, a brass candlestick, bolts of dyed cloth stacked in soft focus behind, daylight from small leaded panes on the left.
Wofür es benutzt wurde
John Graunt war ein Londoner Kaufmann, der die wöchentlichen Bills of Mortality auszählte und 1662 seine Observations darüber veröffentlichte. Diese Listen wurden im Parish-clerks' Hall erstellt und nannten Begräbnisse, Taufen und Todesursachen; sie wurden dienstags abgeliefert, mittwochs gedruckt und donnerstags verteilt. Eine durchgehende Reihe beginnt am 29. Dezember 1603. Graunt nutzte die Bills bis etwa 1660; seinen Vergleich von Begräbnissen und Taufen stützte er auf die vierzig Jahre von 1603 bis 1644. Daraus rechnete er Dinge, für die diese Listen nie gedacht waren: eine Einwohnerzahl Londons von etwa 384.000 in den gezählten Kirchspielen und etwa 460.000 mit den Vororten, ein Geschlechterverhältnis von 14 Männern auf 13 Frauen in London und 15 auf 14 auf dem Land, und die Pesttoten von 35.417 im Jahr 1625 und 10.400 im Jahr 1636. Er vermutete, dass ein Viertel mehr Pesttote vorkamen als gemeldet.
Was daran neu war
Neu war, dass aus Listen, die als Pestwarnung geführt wurden, Verhältniszahlen und eine Tafel der Überlebenden nach Alter wurden: Von 100 quick conceptions, wie Graunt zählt, sterben etwa 36 vor dem sechsten Lebensjahr. Wie er dorthin kam, ist unklar, und die beste Quelle sagt das selbst. B. Benjamin schreibt im Vorwort zum Nachdruck im Journal of the Institute of Actuaries, man wisse nicht, wie Graunt zu seinem Multiplikator von fünf Achteln gekommen sei, und nennt die Sterbetafel defective. Strittig ist sogar der Verfasser: Charles Henry Hull schreibt die Observations in seiner Ausgabe der Schriften William Pettys von 1899 nur mit dem Vorbehalt more probably Graunt zu. Der Widerhaken liegt in den Daten selbst. Die Todesursachen stammten von den searchers, nach Graunt alte, auf ihr Amt beschworene Matronen, die nach einem Becher Ale und zwei statt einem Groat Gebühr die Franzosenkrankheit nicht mehr von der Schwindsucht unterschieden. Ihre Unwissenheit hielt Graunt allerdings ausdrücklich für kein Hindernis brauchbarer Zahlen.
Was die Quellen offenlassen: Die Zahlen stammen aus dem Nachdruck der Observations mit dem Vorwort von B. Benjamin im Journal of the Institute of Actuaries; die Erstausgabe von 1662 wurde nicht eingesehen, englische Wendungen sind paraphrasiert, nicht zitiert. Das Urteil defective und der Satz über den unbekannten Multiplikator stehen in Benjamins Vorwort, nicht bei Graunt. Die Geschichte, Karl II. habe Graunt der Royal Society empfohlen, ließ sich nicht belegen.