The Tenth Census in Twenty-Two Volumes

1888 · Hand-Tallied Report Volumes · Werk 693 von 1.871

The Tenth Census in Twenty-Two Volumes, 1888, Hand-Tallied Report Volumes

A complete row of twenty-two uniform report volumes of 1888 standing on a long oak table in a corridor of a government statistical office in Washington, heavy quarto volumes about thirty centimetres tall in dark cloth, held between two cast-iron bookends, the row well over one metre long, the spines showing only dull gold lines, the last volume lying beside the row still wrapped in brown packing paper, behind the table bundles of tallied ruled sheets tied with tape stacked edge-on up to the ceiling, a clerk seen from behind in a waistcoat, black sateen sleeve protectors, dusty light slanting from a tall side window on the right, plain painted plaster walls.

Wofür es benutzt wurde
Die zehnte Volkszählung der Vereinigten Staaten, erhoben 1880, erschien als Reihe von 22 Bänden; die Library of Congress datiert den Satz auf 1883 bis 1888. Er ging weit über das Zählen von Köpfen hinaus: Bevölkerung nach Staaten, Kreisen und kleinsten Verwaltungseinheiten, aufgeschlüsselt nach Rasse, Geschlecht, Alter, Geburtsland und Beruf, dazu Bände über Fabriken, Landwirtschaft, Verkehrsmittel, Bewertung und Besteuerung, Sterblichkeit sowie Übersichten über Zeitungen, Schulen und Analphabetismus, über die damals so genannten dependent, defective and delinquent classes und über die Sozialstatistik ausgewählter Städte. Vorab erschienen von 1880 bis 1883 Bulletins mit ersten Zahlen.
Was daran neu war
Neu war der Umfang. Schon die Zählung von 1870 hatte Vermögen, Steuern, Landwirtschaft, Gewerbe und Bergbau erfasst; 1880 lieferte sie eine noch breitere Beschreibung der Wirtschaft und der Lebensverhältnisse eines Landes, zusammengetragen von Fachleuten für einzelne Gegenstände. Der Widerhaken ist der Preis dafür. Die Auszählung von 1880 dauerte zwischen etwa sieben Jahren und fast einem Jahrzehnt. Der letzte Band kam 1888 heraus, zwei Jahre vor der nächsten Zählung. Und die Behörde begründet den Umstieg auf Holleriths Lochkartenmaschine für 1890 ausdrücklich mit den Verzögerungen der Handauszählung von 1880: Das Werk war so umfassend, dass es kaum noch rechtzeitig fertig wurde.

Was die Quellen offenlassen: Die Bandzahl 22 und die Spanne 1883 bis 1888 stammen aus dem Rechercheführer der Library of Congress. Die eigene Publikationsliste des Census Bureau für 1880 ist unvollständig: Sie führt nur sechs Bände auf und endet bei 1885. Zur Dauer der Auszählung nennen die Quellen etwa sieben Jahre und fast ein Jahrzehnt.

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