The Photronic Meter

1932 · Selenium Photocell Exposure Meter · Werk 809 von 1.871

A light meter of 1932 held up in a film studio in California, a hand in a dark suit sleeve holding an elongated oval case of glossy black Bakelite seventeen centimetres long and seven centimetres wide with a small metal eyelet at one end, its back turned toward the camera, its front with the small window and the photocells facing a brightly lit painted backdrop of a garden, behind the hand a large film camera in a padded cover on a wooden tripod, tall spotlights on stands, black cables across a wooden floor, a man in shirt sleeves seen from behind beside the camera, hard white light from the spotlights on the left.

Wofür es benutzt wurde
Das Weston Photronic 617 ist ein Belichtungsmesser für Fotografen mit Selen-Photozellen. Weston bewarb die Photronic-Zelle ab Oktober 1931. Das Modell 617/1 von 1932 war nach westonmeters.info das erste Weston-Gerät, das ausdrücklich für die Berechnung der Kameraauslichtung entworfen wurde. Es misst nur reflektiertes Licht. Der Fotograf stellte die Filmempfindlichkeit - auf der Weston-Skala bis 48 - auf einer Scheibe ein und drehte eine gleichachsige zweite Scheibe, bis der Zeiger auf dem gemessenen Wert stand; Blende und Verschlusszeit las er dann an der Scheibe ab. Das Gerät hat 2 Zellen und einen Druckknopf, der beide zuschaltet; in dieser empfindlicheren Stellung wurden die Skalenwerte durch 10 geteilt.
Was daran neu war
Die Photronic-Zelle ist eine Selen-Sperrschichtzelle, die ihren Strom selbst erzeugt - das Instrument braucht keine Batterie; die Bauform 594-YY liefert etwa 46 bis 58 Mikroampere bei 20 Fußkerzen an 200 Ohm. Vorher wurde die Belichtung mit Auslöschungsmessern, Vergleichsphotometern und Aktinometern bestimmt, die abmaßen, wie lange lichtempfindliches Papier bis zu einem Normton nachdunkelte; das National Science and Media Museum nennt Westons Entwurf von 1932 einen der ersten photoelektrischen Messer, nicht den ersten. Der Widerhaken: die Zweizellen-Bauform 617/1 wurde nur etwa 2 Jahre gebaut, dann ersetzte sie das einzellige 617/2.

Was die Quellen offenlassen: Ein Neupreis des 617 ließ sich nicht belegen; Stückzahlen ebenso nicht. Ob "Photronic" als Marke eingetragen war, sagt keine der geöffneten Seiten ausdrücklich - prc68 zeigt das Zeichen nur im Titel einer zitierten Veröffentlichung. Die Mikroampere-Werte gelten für die Zellbauform 594-YY, nicht für das Messgerät 617.

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