1938 · Photocell-Controlled Aperture · Werk 810 von 1.871
A folding camera of 1938 standing open on a white wooden balustrade of a terrace in Rochester at noon, twenty-two centimetres high, a black grained leatherette body with broad bright chrome edges, the front flap swung down to form a tray from which a black bellows carries a lens board of matt aluminium with a round lens and shutter ring, on top an angular chrome housing with two small viewfinder windows, across its full width a small window of many tiny square glass cells catching the sun in points of light, a hand in a short white shirt sleeve on the release, hard sun from the upper right, garden foliage soft behind.
Wofür es benutzt wurde
Die Super Kodak Six-20 von Eastman Kodak kam 1938 heraus, eine Klappkamera. Über der oberen Hälfte der Klappe sitzt eine Selen-Photozelle, die mechanisch mit der Einstellung der Kamera gekoppelt ist: nach Angabe des George Eastman Museum wählte der Fotograf die Verschlusszeit, und die Kamera stellte die Blende. Verkauft wurde die Kamera 1938 für 225 Dollar, was das Museum mit über 2.000 heutigen Dollar angibt.
Was daran neu war
Kennzeichnend war nicht die Zelle - Belichtungsmesser mit Selenzelle gab es bereits -, sondern die mechanische Kopplung: die Zelle zeigte keinen Wert mehr an, den der Fotograf übertragen musste, sie verstellte die Blende selbst, ohne Elektronik. Der Widerhaken: nach Angabe des George Eastman Museum wurden nur etwa 719 Stück gebaut, und das Museum verzeichnet einen Ruf der Unzuverlässigkeit - der Selbstauslöser konnte den Verschluss blockieren. Die selbsttätige Belichtung kam also in einem Gerät auf den Markt, das 225 Dollar kostete und in Hunderten Stücken blieb.
Was die Quellen offenlassen: Verkaufszahlen im engeren Sinn nennt das Museum nicht; die 719 sind eine Angabe zur gebauten Stückzahl ("some 719"). Die Science-Museum-Objektseite wurde nicht geöffnet und ist daher nicht aufgeführt.